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Rückkehrer Philipp Seeland wird Cheftrainer beim FSV Wacker Nordhausen

Oberliga NOFV-Süd

Rückkehrer Philipp Seeland wird Cheftrainer beim FSV Wacker Nordhausen

Philipp Seeland gibt an der Seitenlinie nun die Richtung bei Wacker Nordhausen vor.

Philipp Seeland gibt an der Seitenlinie nun die Richtung bei Wacker Nordhausen vor. imago images / Beautiful Sports

Sportlich hätte sich der FSV Wacker 90 Nordhausen für die Regionalliga qualifiziert, doch die finanziellen Probleme des Vereins ließen einen Spielbetrieb in der vierten Liga nicht mehr zu. Die Thüringer entschlossen sich dazu, künftig eine Klasse tiefer anzutreten.

Ein Trainer für die "Mission Impossible" in der Oberliga fehlte dem Klub aber bisher noch. Mit Philipp Seeland hat Nordhausen nun den richtigen Mann gefunden. Der 30-jährige Trainer kennt den Verein aus dem 'Effeff'. Seeland trainerte bis Januar die zweite Mannschaft in der Oberliga Süd, deren Startplatz nun die erste übernimmt. Ingo Görke und René Taute werden ihn dabei unterstützen.

"Bei meinem Abschied im Winter hatte ich gesagt, dass ich mich über ein Wiedersehen sehr freuen würde. Das es jetzt so schnell gehen würde, damit hätte wohl zu diesem Zeitpunkt niemand gerechnet", wird Seeland in einer Mitteilung des Vereins zitiert. Nach der turbulenten Zeit ginge es nun darum, möglichst schnell eine konkurrenzfähige Mannschaft für die Oberliga aufs Feld zu bringen. Die Planungen dafür, so Seeland, sind bereits fortgeschritten. Das Grundgerüst im sportlichen Bereich und das der Mannschaft mit 16 Spielern stehe. "Wir befinden uns noch mit weiteren sechs Spielern im Austausch, so dass wir in der Lage sind, qualitativ nachzulegen."

Am Dienstag wird der FSV Wacker 90 wieder mit dem Training beginnen. Dann will Seeland mit allen ein neues Kapitel aufschlagen, um den Verein wieder nach vorne zu bringen. Dass es Rückschläge geben wird, ist ihm bewusst. Dennoch: "Unser Ziel im ersten Jahr wird natürlich sein, die Oberliga zu halten. Wir wollen eine ganz junge Truppe ins Rennen schicken. Wir wollen die Oberliga mit einer Mannschaft angehen, die aus vielen Spielern aus der Region besteht." Dementsprechend hoffe er, dass die Fans und das Umfeld dies honorieren werden.

dw