Bundesliga

Rückkehr ausgeschlossen: Watzke kritisiert Mkhitaryan

BVB-Boss über 42,5-Millionen-Euro-Wechsel

Rückkehr ausgeschlossen: Watzke kritisiert Mkhitaryan

Hat bisher keinen leichten Stand bei Manchester United: Ex-Borusse Henrikh Mkhitaryan.

Hat bisher keinen leichten Stand bei Manchester United: Ex-Borusse Henrikh Mkhitaryan. picture alliance

Heute Abend (21 Uhr, LIVE! bei kicker.de) gastiert Manchester United beim FC Liverpool . Henrikh Mkhitaryan soll dann wieder im Kader des englischen Rekordmeisters stehen, seine Oberschenkelverletzung ist auskuriert. Doch wirklich ersehnt wird sein Comeback von den Fans allem Anschein nach nicht.

Dem Armenier ist es seit seinem 42,5-Millionen-Euro-Wechsel im Sommer noch nicht gelungen, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Vier Spiele, davon dreimal spät ein- und einmal früh ausgewechselt - bei Trainer José Mourinho hat er einen schweren Stand .

Hans-Joachim Watzke scheint so etwas geahnt zu haben. Bei seinem kicker-Redaktionsbesuch kritisiert er: "Jeder intelligente Spieler sollte sich vorher Gedanken machen, in welches Umfeld er wechselt. Wenn man in einem funktionierenden Umfeld wie in Dortmund spielt, ist es zweifelhaft, das gleich wieder herzuschenken, wenn es nach langer Anlaufzeit endlich funktioniert."

Dass der Transfer von Mkhitaryans berüchtigtem Berater Mino Raiola forciert worden sei, dementiert Watzke: "Bei Mkhitaryan war es die 100-prozentige Entscheidung des Spielers." Mkhitaryan und die Borussia - in enger Freundschaft sind beide nach drei Jahren offenbar nicht auseinandergegangen. Watzkes Antwort auf die Frage, ob er den Topvorbereiter der Vorsaison (20 Assists) eines Tages wie einst Shinji Kagawa aus Manchester zurückhole: "Nein."

Watzke über Raiola und über zahlreiche andere Themen von Aubameyang bis Tuchel: Das große vierseitige Interview mit dem BVB-Boss lesen Sie heute im kicker!

jpe

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