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Rückennummer 67: Mesut Özil unterschreibt Vertrag bei Fenerbahce

Nach siebeneinhalb Jahren Arsenal

Rückennummer 67: Özil unterschreibt Vertrag bei Fenerbahce

Angekommen in Istanbul: Mesut Özil sucht sein Glück in der Türkei.

Angekommen in Istanbul: Mesut Özil sucht sein Glück in der Türkei. imago images

Engagiert trat er in den vergangenen Monaten auf. Zuversichtlich und als Anführer. Allerdings nur auf Twitter. Sportlich spielte Mesut Özil spätestens seit März 2020 keine Rolle mehr beim FC Arsenal, so lange liegt auch sein letzter Einsatz auf dem Platz zurück.

Obwohl der ehemalige Nationalspieler nach dem Trainerwechsel von Unai Emery zu Mikel Arteta noch gut gestartet war, strich ihn sein einstiger Teamkollege im Zuge des Re-Starts immer häufiger aus dem Kader und nominierte ihn in dieser Saison gar nicht erst für sein Premier-League-Aufgebot. Nicht mal in der Europa League gegen Dundalk oder Molde durfte Özil spielen.

Nun, nach siebeneinhalb Jahren, schließt der inzwischen 32-Jährige das Kapitel Nordlondon und heuert nach etlichen Twitter-Ankündigungen in Istanbul bei Fenerbahce an. In der türkischen Metropole unterschrieb Özil einen Vertrag bis Sommer 2024, soll pro Jahr fünf Millionen Euro verdienen und wohl am Dienstag vorgestellt werden.

Özil, 2013 für knapp 50 Millionen Euro von Real Madrid gekommen, verlässt Arsenal, das seinen zweitbesten Verdiener unbedingt loswerden wollte, nach 254 Pflichtspielen, 44 Toren und 77 Vorlagen. Mit den Gunners gewann er viermal den FA Cup und zweimal den Supercup.

Bei Fenerbahce läuft Özil künftig mit der Rückennummer 67 auf. Die 67 steht für die Provinz Zonguldak am Schwarzen Meer, aus der Özils Eltern einst nach Deutschland auswanderten.

mkr

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