Bundesliga

Vertrag bis 2023: Sebastian Rudy unterschreibt erneut in Hoffenheim

Neuer Vertrag bis 2023 für den Rekordspieler

Rudy unterschreibt erneut in Hoffenheim

Bleibt der TSG erhalten: Sebastian Rudy.

Bleibt der TSG erhalten: Sebastian Rudy. imago images

Das ging zügig. Erst vor zwölf Tagen berichtete der kicker exklusiv, dass Sebastian Rudy das Kapitel auf Schalke abgeschlossen und seinen bis 2022 datierten Vertrag dort aufgelöst hatte. Seither sondierte der Ex-Nationalspieler die Marktlage, deswegen schien sich die Entscheidung um seine Zukunft hinauszuzögern. Nun ging es doch schnell.

Nachdem ihm die TSG ein neues Vertragsangebot unterbreitete, wurden sich Hoffenheim und sein Rekordspieler schnell handelseinig. Rudy unterzeichnete einen neuen Zweijahresvertrag bis 2023 und besiegelte damit sein mittlerweile viertes Engagement im Kraichgau. Bereits von 2010 bis 2017 hatte der 31-Jährige für die TSG gespielt und sich nach einem Jahr bei Bayern München und einem ersten verkorksten Jahr auf Schalke zuletzt zweimal von den Königsblauen an Hoffenheim ausleihen lassen. Dort wird er nun wieder fest verpflichtet.

Gemessen an seinen bisherigen Einkünften sicherlich zu stark reduzierten Bezügen. Beim FC Schalke 04 soll sein Vier-Jahresvertrag erfolgsabhängige Jahreseinkünfte zwischen vier und sechs Millionen Euro vorgesehen haben. Das wird er künftig in Hoffenheim sicherlich bei weitem nicht verdienen.

Roma, Napoli und Bologna sollen Interesse gehabt haben

Dem Vernehmen nach sollen sich auch vor allem italienische Klubs für den ablösefreien Mittelfeldspieler interessiert haben. So wurden aus Italien Kontakte zur AS Rom, der SSC Neapel und dem FC Bologna gemeldet. Doch der heimatverbundene Rudy hat sich für Hoffenheim entschieden, für das vertraute und ruhige Umfeld, das er in Gelsenkirchen nie vorfand.

Es läuft also auf einen Ausklang der Karriere im Kraichgau hinaus. Wahrscheinlich wird der bei Vertragsende 33-Jährige dann von Jahr zu Jahr entscheiden. Und womöglich eröffnen sich für Rudy bei der TSG danach sogar Möglichkeiten für eine Karriere nach der Karriere. Es sei auf jeden Fall schon darüber gesprochen worden, verriet der Verein.

Michael Pfeifer

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