Int. Fußball

Rubiales bleibt spanischer Verbandspräsident

43-Jähriger bis 2024 im Amt bestätigt

Rubiales bleibt spanischer Verbandspräsident

Seit 2018 Verbandsboss: Luis Rubiales.

Seit 2018 Verbandsboss: Luis Rubiales. Getty Images

Seit 2018 ist Rubiales an der Verbandsspitze, bis 2024 wird er das weiterhin bleiben. Gegenkandidaten bei der Wahl gab es keine. Der fünfmalige Welttorhüter Iker Casillas hatte im Februar eine Bewerbung angekündigt, zog diese aber im Juni aufgrund der Coronavirus-Pandemie wieder zurück. Im August erklärte der 39-Jährige das Ende seiner aktiven Laufbahn.

Im spanischen Fußball dürfte es damit weiterhin turbulent bleiben. Rubiales und La Liga-Präsident Javier Tebas liegen regelmäßig im Clinch miteinander, zuletzt wegen der Austragung von Freitags- und Montagsspielen. Der Verband bestand vor Saisonbeginn darauf, dass dem Wunsch vieler Fans entsprochen und auf Freitags- und Montagsspiele verzichtet wird. Die Liga ging bei der Festlegung der Spieltermine davon aus, dass Spiele ohne Zuschauer - eine wegen der Corona-Pandemie vereinbarte Sonderregel - nach wie vor auch an den beiden Arbeitstagen stattfinden können. Letztlich setzte sich Rubiales durch, bislang sind keine Spiele am Freitag oder Montag über die Bühne gegangen.

Rubiales selbst war einst als Profi aktiv. Der ehemalige Abwehrspieler kommt auf 53 Erstligaspiele und trainierte unter anderem zu Zweitligazeiten (2001 bis 2003) bei Deportivo Xerez unter Bernd Schuster.

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