Bundesliga

Rote Zahlen bei den "Roten Teufeln"

Kaiserslautern: Sattes Minus im Aufstiegsjahr

Rote Zahlen bei den "Roten Teufeln"

Angespannte Lage beim FCK: Vereins-Chef Stefan Kuntz mit Trainer Marco Kurz (re.).

Angespannte Lage beim FCK: Vereins-Chef Stefan Kuntz mit Trainer Marco Kurz (re.). imago

Als Hauptgrund für die roten Zahlen nannte der Bundesligist vor allem die Ergebnisse einer Betriebsprüfung des Finanzamtes für die Jahre 2001 bis 2003, die den Verein zu einer Erhöhung der bereits bestehenden Rückstellung zwangen. "Hieraus resultiert ein nicht durch das Vereinsvermögen gedeckter Fehlbetrag in Höhe von 5,2 Mio. Euro", wie der Verein auf seiner Jahreshauptversammlung am Freitagabend bekanntgab.

Auswirkungen auf die Lizenzvergabe durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) und die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs befürchten die Verantwortlichen um Klub-Boss Stefan Kuntz aufgrund der bilanziellen Überschuldung nicht: "Der Verein könne nach aktueller Lage den finanziellen Verpflichtungen gegenüber Dritten mittelfristig nachkommen."

Die Gesamterlöse des FCK stiegen in der Spielzeit 2009/2010 im Vergleich zum Vorjahr um 3,57 Millionen Euro, allerdings gingen auch die Aufwendungen in die Höhe. So wurden für das Personal 14,91 Millionen Euro ausgegeben, in der Saison zuvor waren es noch 12,37 Millionen Euro. Noch deutlicher stiegen die "sonstigen Aufwendungen" von 7,5 auf etwa 11,4 Millionen Euro.