3. Liga

Aue-Trainer Rost hat einen "Informanten" vor Duell gegen SVWW

Erzgebirge Aue steht gegen Wiesbaden unter Druck

Rost: Mit "letzter Konsequenz" und einem Informanten gegen den SV Wehen

Hofft, dass gegen Wiesbaden der Knoten platzt: Aues Trainer Timo Rost.

Hofft, dass gegen Wiesbaden der Knoten platzt: Aues Trainer Timo Rost. IMAGO/Picture Point

Den Start in die neue Spielzeit hat sich der Zweitliga-Absteiger sicherlich anders vorgestellt. Nach drei Partien sind die Veilchen noch immer sieglos. Im Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden am Sonntag (14 Uhr, LIVE! bei kicker) soll sich das ändern. Zur Vorbereitung auf das Duell hat sich Aue-Coach Timo Rost intensiv mit seinem Spieler Maximilian Thiel ausgetauscht. Der 29-Jährige spielte in der letzten Saison schließlich noch für den SVWW. 

"Mit Maxi Thiel ist es so, dass er jetzt lange da war und deshalb natürlich auch weiß, wie sie spielen", erklärte Rost auf der Spieltags-Pressekonferenz. "Man nimmt so viel Input auf, wie nur möglich. Da tauscht man sich aus, um Informationen über den Gegner zu bekommen", verriet der Trainer, der im Juli dieses Jahres das Ruder beim FC Erzgebirge übernommen hatte.

Aues Trainer warnt vor Standardstärke der Wiesbadener

Welche Informationen über den SVWW das sind? Öffentlich preisgeben wollte Rost vor allem Lob für den Gegner. Wiesbaden, das zwei Jahre vor dem FC Erzgebirge den Gang in die 3. Liga antreten musste, sei kein leichtes Los. "Sie haben eine spielstarke Mannschaft und Spieler in ihren Reihen, die über eine gewisse Erfahrung verfügen", sagte Rost und warnte zugleich vor den groß gewachsenen Innenverteidigern des Gegners, die bei Standards enorm gefährlich seien.

Seine Elf müsse gegen die Hessen vor allem eines: vor dem Tor eiskalt sein. "Wir müssen uns einfach belohnen. Wir haben in jedem Spiel mindestens vier oder fünf sehr, sehr gute Abschlusschancen, aber sind noch nicht so drauf, dass wir diese mit absolut letzter Konsequenz nutzen. Das ist etwas, dass wir in den nächsten Spielen schnell reinbekommen müssen", forderte Rost eindringlich.

Wir haben den Ballbesitz nicht in Tore umgemünzt.

FCE-Trainer Timo Rost über die Partie in Mannheim

Beim 0:1 in Mannheim etwa habe seine Mannschaft ihre bis dato beste Leistung gezeigt. "Aber wir haben den Ballbesitz nicht in Tore umgemünzt." Doch genau das sei notwendig, um wieder "schnell in die Erfolgsspur zu kommen."

Verzichten muss der FC Erzgebirge auf Tom Baumgart, der sich beim Aufwärmen in Mannheim verletzt hatte und beim Auswärtsspiel am Mittwoch kurzfristig ausgefallen war. "Er hat im Oberschenkel einen leichten Faserriss abbekommen und wird deshalb am Sonntag leider keine Option sein", so Rost.

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