Bundesliga

Marco Rose wird von der TSG Hoffenheim vor ein kleines Rätsel gestellt

Mönchengladbachs Trainer will weiter in der Spitzengruppe mitmischen

Rose: Lieber Schlagabtausch als "ein richtiger Langweiler"

Marco Rose übernahm im Sommer das Traineramt bei Borussia Mönchengladbach.

Marco Rose übernahm im Sommer das Traineramt bei Borussia Mönchengladbach. imago images

Spiele zwischen der Borussia und den Kraichgauern waren in der Vergangenheit immer wieder unterhaltsam und von Toren geprägt, sieht man vom 0:0 im Dezember 2018 ab. "Bevor es ein richtiger Langweiler wird, soll es lieber ein Schlagabtausch werden", hätte Rose gegen ein weiteres offensivfreudiges Spiel nichts einzuwenden - solange es mit dem besseren Ende für seine Mannschaft ausgeht.

Allerdings bringt der gebürtige Leipziger dem Gegner großen Respekt entgegen, ist dieser doch schwer berechenbar. "Wir wissen nicht so richtig, was auf uns zukommt", sagt er. "Sie kommen über Fußball, sie haben eine klare Idee, wie ihr Fußball mit und gegen den Ball aussehen soll" - die Grundordnung sei jedoch äußerst variabel.

Wenn sie so herausgespielt sind, ist das natürlich die Kirsche auf der Torte.

Marco Rose über die Tore in Düsseldorf

Für Roses Mannen bedeutet das am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) erhöhte Wachsamkeit. Zugleich hat Gladbachs Trainer, der wieder auf Stürmer Alassane Plea (nach Gelb-Roter Karte) setzen kann, eine klare Vorstellung, wie seine Mannschaft auftreten und an den überzeugenden 4:1-Sieg im Derby in Düsseldorf anknüpfen kann. Nicht nur die Höhe des Ergebnisses, auch die Art und Weise, wie kombinationssicher sein Team sich die Tore bei der Fortuna herausspielte, imponierte dabei. Treffer seien natürlich immer schön, so Rose, und "wenn sie so herausgespielt sind, ist das natürlich die Kirsche auf der Torte".

Die Devise: Oben dranbleiben

Durch den Derbysieg hielt sich Gladbach (Rang vier, vier Punkte Rückstand auf Tabellenführer Bayern) in der Bundesliga-Spitzengruppe - von einer klaren Zielsetzung spricht Rose trotz seines Appells vor dem Düsseldorf-Spiel ("Jetzt geht es ans Eingemachte") aber nicht. Klar sei aber: "Die Spiele werden weniger und die Entscheidungen rücken näher." Für die Borussia gelte es, so lange wie möglich "oben dranzubleiben" - am besten durch einen weiteren Sieg am Wochenende.

pau