Bundesliga

Borussia Mönchengladbach: Marco Rose "happy über nächsten Schritt"

Erstes Heimspiel im Borussia-Park mit etwas mehr als 10.000 Zuschauern

Rose "happy über den nächsten kleinen Schritt"

Will mit den Borussen die Fans glücklich machen: Marco Rose (li. Florian Neuhaus).

Will mit den Borussen die Fans glücklich machen: Marco Rose (li. Florian Neuhaus). getty images

Im Pokal gegen Oberneuland waren 300 Zuschauer dabei, das erste Bundesliga-Heimspiel gegen den Vorjahres-Aufsteiger werden etwas mehr als 10.000 Fans im Borussia Park erleben. Das ist zumindest der Stand am Freitag. Dementsprechend groß ist die Vorfreude bei allen Beteiligten, auch wenn der Verkauf der insgesamt zur Verfügung stehenden 10.804 Tickets etwas schleppender verlief als erhofft.

"Wir sind mehr als happy, dass wir endlich wieder so viele Leute im Borussia-Park haben und freuen uns auch über diesen nächsten kleinen Schritt", betonte Marco Rose. Natürlich, kündigte der Borussen-Trainer an, "werden wir alles dafür tun, diese Fans am Samstag glücklich zu machen."

Lazaro und Zakaria müssen sich gedulden

Dieses Vorhaben werden die Fohlen noch nicht mit voller Kapelle angehen können. Valentino Lazaro (Muskelbündelriss), der am Freitagvormittag zumindest wieder im Lauftraining zu sehen war, muss sich noch gedulden, ebenso Denis Zakaria, der erst wieder nach der Länderspielpause ein Thema sein dürfte. Bei Breel Embolo, der laut Rose in dieser Woche "teilweise wieder integriert, aber noch nicht im Mannschaftstraining war", wird es wohl nicht reichen bis zum Union-Spiel.

kicker.tv Stimme

Fußball als Vorbild für Metallica & Co.? Eberl: "Das ist unsere gesellschaftliche Aufgabe"

alle Videos in der Übersicht

Ein Stück mehr Angriffswucht aber dürfte zurückkehren. Marcus Thuram und Alassane Plea, in Dortmund bereits als Einwechselspieler dabei, "sind beide ein Stück weiter als am vergangenen Wochenende", verkündete Rose. Trotzdem befinden sich beide noch immer im "Re-Integrationsprozess" und sind wohl eher keine Kandidaten für die Startelf.

Union ein "sehr unangenehmer Gegner"

In welcher Besetzung auch immer, Union Berlin sei ein "sehr unangenehmer Gegner", findet Rose. Böse Erfahrungen machten die Gladbacher in der vorigen Saison, als sie als Tabellenführer in Berlin 0:2 unterlagen, in der Rückrunde gab es allerdings einen glatten 4:1-Sieg. Aber: "Diese Mannschaft geht immer an ihr Limit, spielt sehr intensiv uns aggressiv und macht es damit jedem Gegner schwer." Roses Plan: "Wir müssen es schaffen, mit viel Spielfreude, die uns Union versuchen wird zu nehmen, den Gegner zu beschäftigen und Torchancen herauszuspielen."

Im ersten Heimspiel gilt es für die Fohlen, an die starken Auftritte in eigener Umgebung in der vorigen Saison anzuknüpfen. Da verloren die Borussen lediglich drei Heimspiele, gegen Dortmund, Leipzig und Leverkusen und waren das zweitbeste Heimteam der Bundesliga. Die gesammelten 38 Punkte wurden nur von Meister Bayern (41 Punkte) übertroffen.

Lesen Sie auch:


Zuschauer in den Stadien: So ist die Lage in der Bundesliga

Oliver Bitter

Viele neue Chefs: Das sind die Kapitäne der Bundesligisten