Bundesliga

Rose entschuldigt sich "im Namen des Vereins" für Thurams Spuckattacke

Gladbach-Trainer nimmt Stellung

Rose entschuldigt sich "im Namen des Vereins" für Thurams Spuckattacke

Hatte auf der Pressekonferenz etwas loszuwerden: Gladbachs Trainer Marco Rose.

Hatte auf der Pressekonferenz etwas loszuwerden: Gladbachs Trainer Marco Rose. Getty Images

Knapp gratuliert hatte Rose seinem Gegenpart Sebastian Hoeneß noch, ehe er "als Allererstes" eines loswerden wollte: "Ich möchte mich für den Vorfall um die Rote Karte entschuldigen, auch im Namen des Vereins", so der 44-Jährige. "So etwas gehört nicht auf den Fußballplatz, ganz klar." Thuram hatte bei Gladbachs 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim seinem Gegenspieler Stefan Posch mitten ins Gesicht gespuckt und folgerichtig Rot gesehen.

"Ihm sind die Sicherungen durchgebrannt"

"Marcus Thuram ist grundsätzlich ein Spieler, der aus einem wohlerzogenen Elternhaus kommt und der sehr reflektiert ist", sagte Rose ("Ich kenne ihn jetzt eineinhalb Jahre"), "und heute sind ihm einfach die Sicherungen durchgebrannt. Nur so kann ich das versuchen, irgendwie zu erklären."

"Marcus ist ein schlauer Junge und weiß, dass das nicht geht", führte der Trainer der Borussia aus, "zum einen rein menschlich nicht und zum anderen nicht, der eigenen Mannschaft so einen Bärendienst zu erweisen".

Hoeneß nahm sich für seine Mannschaft und seinen Verein heraus, die Entschuldigung "stellvertretend" anzunehmen. "Es ist aller Ehren wert, das hier so deutlich zu sagen."

Thurams Teamkollege Christoph Kramer hatte nach dem Schlusspfiff nicht nur Thuram gerügt, sondern noch einen anderen Vorschlag gemacht: das Spucken auf dem Fußballplatz künftig doch generell sein zu lassen.

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