Handball

Romero verlässt Hannover-Burgdorf und wird Cheftrainer in Bietigheim

Hannover-Burgdorf verliert im Sommer prominenten Co-Trainer

Romero wird Cheftrainer in Bietigheim

Steht vor dem nächsten Karriereschritt als Trainer: Iker Romero.

Steht vor dem nächsten Karriereschritt als Trainer: Iker Romero. imago images

"Iker äußerte bei uns den Wunsch, den Vertrag nicht verlängern zu wollen, um eine andere Chance wahrzunehmen. Dem wollen wir nicht im Wege stehen", wurde Sven-Sören Christophersen, Hannover-Burgdorfs sportlicher Leiter, in der Pressemitteilung vom Dienstag zitiert. "Durch seine Doppelfunktion als Trainer bei der A-Jugend ermöglichte Iker vielen unserer jungen Spieler einen systematischen Einstieg in die erste Mannschaft."

Nach seiner großen Profikarriere samt WM-Titel und 200 Länderspielen für Spanien, die er 2015 im Trikot der Füchse Berlin beendet hatte, war Romero 2017 als Co-Trainer bei den "Recken" an der Seite von Carlos Ortega eingestiegen. "Meine Familie fühlte sich in Hannover immer wohl und wertgeschätzt", sagte Romero. "Für mich ist nun allerdings der Zeitpunkt gekommen, um einen neuen Weg einzuschlagen und selbst als Cheftrainer an der Seite zu stehen." In Ortega habe er "von einem der weltbesten Trainer und gleichzeitig Freund" wertvolle Erfahrungen gesammelt.

Dreijahresvertrag bei Zweitligist Bietigheim

Am Abend stand dann auch fest, wohin es Romero zur neuen Saison zieht: Zweitligist SG BBM Bietigheim verkündete die Verpflichtung des 40-Jährigen für drei Jahre. Der Vertrag mit dem aktuellen Trainer Hannes Jon Jonsson wird nicht verlängert. "Wir sind stolz, einen solchen Ausnahme-Handballer für uns zu gewinnen. Ikers Philosophie passt perfekt zur SG", sagte SG-Sportdirektor Jochen Zürn. Bietigheim liegt in der Zweitliga-Tabelle derzeit auf Platz 6.

jpe/ski

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