Int. Fußball

Real Sociedad darf doch nicht trainieren

Spanischer Erstligist wollte am Dienstag ins Training einsteigen

Rolle rückwärts: Real Sociedad darf doch nicht trainieren

Darf am Dienstag seine Spieler doch noch nicht begrüßen: Imanol Alguacil, Trainer von Real Sociedad.

Darf am Dienstag seine Spieler doch noch nicht begrüßen: Imanol Alguacil, Trainer von Real Sociedad. imago images

Die spanische Regierung erlaubte, dass ab Montag "nicht essenzielle Arbeitskräfte" wieder ihrer Arbeit nachgehen dürfen - der baskische Traditionsverein geht in einem Statement davon aus, dass das auf seine Fußballmannschaft zutrifft.

Zu Hause oder auf dem Trainingsgelände: Spieler hätten selbst entscheiden dürfen

Doch Real Sociedad wird vorerst nicht zum normalen Trainingsalltag übergehen können: Wie der Verein am Samstag ankündigte, war beim spanischen Erstligisten vorgesehen, überwiegend individuell und gestaffelt zu trainieren, möglichst nicht in Gruppen. "Das Training wird weiter obligatorisch sein, wie bisher auch", hieß es zudem in der Meldung - zudem stehe es jedem Spieler frei, ob er die Einheiten auf dem Trainingsgelände oder zu Hause absolvieren möchte.

Man werde sich in jedem Fall an die vorgegebenen Richtlinien halten, verschiedene Trainingsplätze und Kabinen werden genutzt, die Spieler kommen sich nicht näher als zwei Meter, so lautete der Plan.

Doch am Sonntag folgte dann der Rückzieher: Nach Absprache mit dem höheren Sportrat bleiben die Sportanlagen bis auf Weiteres geschlossen. Damit müssen auch die Basken weiterhin individuell zuhause trainieren.

Nach wie vor gibt es keinen finalen Termin, wann La Liga den Spielbetrieb wiederaufnimmt - auch Real Sociedads Pokalendspiel gegen Athletic Bilbao ist noch nicht neu terminiert.

nba/dos