Bundesliga

Union Berlin: Rönnow hofft auf seine Chance

Union Berlin: Kruse und Teuchert zurück im Training

Rönnow hofft auf seine Chance

Union Berlins neuer Torwart Frederik Rönnow will die neue Nummer eins der Eisernen werden.

Union Berlins neuer Torwart Frederik Rönnow will die neue Nummer eins der Eisernen werden. imago images/Matthias Koch

Nach dem Vorrunden-Aus mit dem deutschen Team beim olympischen Fußballturnier waren Kruse und Teuchert zum Ende der vergangenen Woche zu ihrem Klub zurückgekehrt. Bei der Generalprobe für den Pflichtspielstart hatte das Duo aber gegen Athletic Bilbao am Samstag (2:1) nur zugeschaut. Am Dienstag nahmen die beiden Offensivspieler am Mannschaftstraining in Köpenick teil. Auch Mittelfeldspieler Sebastian Griesbeck, der sich im Trainingslager der Eisernen in Tirol verletzt hatte, absolvierte einen Teil der Einheit mit seinen Teamkollegen.

Angreifer Sheraldo Becker, der laut Fischer zuletzt an muskulären Problemen laborierte, und Mittelfeldspieler Grischa Prömel (nach Operation) trainierten hingegen individuell auf dem Platz. Offensivspieler Leon Dajaku, der das Trainingslager aufgrund einer Blinddarm-Operation verpasst hatte und den Union gerne verleihen würde, soll vor der Einheit am Dienstagvormittag ebenfalls individuell gearbeitet haben.

Keeper bis Juni 2024 unter Vertrag

Nach dem ersten Mannschaftstraining der Woche, die am Sonntag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) mit dem Pokalspiel bei Drittligist Türkgücü München endet, stellte sich Frederik Rönnow erstmals seit seiner Verpflichtung den Fragen der Journalisten. Der dänische Keeper, der nach seinem EM-Urlaub erst seit gut einer Woche bei den Eisernen trainiert, soll Stammkeeper Andreas Luthe Konkurrenz machen. "Ich will spielen. Ich respektiere meine Kollegen auf der Torwartposition. Ich weiß, dass Andi eine wirklich gute Saison gespielt hat. Ich habe Geduld, aber ich bin auch ein Wettkämpfer", sagte Rönnow, der verriet, dass er bei den Eisernen, die in der Regel keine Vertragslaufzeiten mehr bekanntgeben, bis Juni 2024 unterschrieben habe.

Das unterscheidet den Dänen ganz erheblich von seinem Vorgänger Loris Karius. Der ehemalige Mainzer hatte in der vergangenen Saison gehofft, Luthe zu verdrängen. Das gelang der Leihgabe des FC Liverpool jedoch nicht. Nach nur einer Spielzeit trennten sich die Wege wieder. Nun versucht es Rönnow, den Union von Eintracht Frankfurt fest verpflichtete.

Mir wäre es natürlich lieber gewesen, man hätte mir gesagt, ich sei sicher die Nummer 1. Aber ich nehme die Herausforderung an.

Frederik Rönnow

"Mir wäre es natürlich lieber gewesen, man hätte mir gesagt, ich sei sicher die Nummer 1. Aber ich nehme die Herausforderung an", sagte der 28-Jährige und betonte: "Es geht nicht so sehr um die anderen Jungs, es geht um mich. Ich kenne mich und meine Qualitäten. Ich bin mir sicher, ich bekomme meine Chance."

Jan Reinold

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