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Aaron Rodgers' selbstbewusster Spruch und die Rückkehr von Joe Flacco

NFL: Erneut positiver Corona-Test bei den Patriots

Rodgers' selbstbewusster Spruch - und die Rückkehr von Flacco

Liefert schon wieder beachtliche Zahlen ab: Aaron Rodgers, Quarterback der Green Bay Packers.

Liefert schon wieder beachtliche Zahlen ab: Aaron Rodgers, Quarterback der Green Bay Packers. imago images

Mit 1214 Passing Yards und einer Passquote von 70,5 Prozent steht Aaron Rodgers nach vier NFL-Spielen in dieser Saison da - und rangiert damit aktuell unter den Top 5. Seine bislang geworfenen 13 Touchdown-Pässe übertrifft außerdem nur der ebenfalls herausragende Russell Wilson von den Seattle Seahawks (16). Kurzum: "A-Rod" zeigt mal wieder, was er drauf hat. Dabei haben dem 36-jährigen Super-Bowl-Sieger von 2010/11 (31:25 gegen Pittsburgh) zuletzt auch Athleten wie Top-Receiver Davante Adams oder Passempfänger Allen Lazard verletzt gefehlt. Doch sei's drum: Rodgers warf dann zuletzt einfach fünf TD-Pässe zum derzeit mächtig aufblühenden Tight End Robert Tonyan, der in der Vergangenheit mit 49ers-Star George Kittle trainiert hatte.

"Ich will mich einfach jeden Tag verbessern - und dann hast du natürlich Aaron Rodgers. Das ist nicht zu schlecht", hat der 26-jährige Tonyan zuletzt gesagt - und damit das offenbart, was aktuell auch Medien und NFL-Experten wieder verstärkter von sich geben: Der Quarterback der Packers ist noch längst nicht am Ende, der zweimalige NFL-MVP (2011 & 2014) hat noch etwas vor in seiner langen wie erfolgreichen Laufbahn.

Dass es der in dieser Regular Season noch komplett ohne Interception dastehende Rodgers mit Kritikern, die ihm in den vergangenen Jahren Leistungsabfall oder eine divenhafte Einstellung angedichtet haben, sowieso nicht zu ernst sieht, hat der künftige Hall-of-Famer nun nochmals öffentlich klargestellt. In der "Pat McAfee Show" des ehemaligen Star-Punters der Indianapolis Colts (2009-2016) sagte der via Facetime zugeschaltete Spielmacher Green Bays: "Ich lache manchmal, wenn Leute über schlechte Jahre von mir sprechen, weil viele dieser sogenannte 'Down-Years' für mich für die meisten Quarterbacks Karriere-Höchstwerte sind."

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Flacco übernimmt im "Big Apple"

Joe Flacco zeigt sich hier nach dem Gewinn des Super Bowls mit den Baltimore Ravens.

Der größte Erfolg für Joe Flacco: der Gewinn des Super Bowls mit den Baltimore Ravens. imago images

Andernorts versuchen die zuletzt katastrophal auf dem Platz agierenden New York Jets das Ruder unter dem längst heftig kritisierten Trainer Adam Gase herumzureißen. Dabei wird dem Team allerdings Starting Quarterback Sam Darnold fehlen. Der 23-Jährige laboriert an einer verstauchten Schulter, sodass gegen die Arizona Cardinals am Sonntag (19 Uhr) erstmals Routinier Joe Flacco starten wird. Der 35-Jährige, der 2019 eher mäßig für die Denver Broncos aufgelaufen ist, dürfte vielen noch aus seiner Zeit bei den Baltimore Ravens bekannt sein (2008-2018). Dort hat Flacco 2012/13 den Super Bowl mit einem 34:31 gegen die San Francisco 49ers um Colin Kaepernick gewonnen, ehe er vor zwei Jahren endgültig vom amtierenden MVP Lamar Jackson abgelöst worden ist.

Gilmore positiv auf Corona getestet

Das Coronavirus beschäftigt auch die 32 NFL-Teams weiterhin, schließlich sind deswegen zuletzt schon Spiele verschoben worden. Laut "ESPN" hat sich neben Raiders-Verteidiger Maurice Hurst zum Beispiel auch Patriots-Cornerback Stephon Gilmore mit dem Virus infiziert, also jener Top-Mann, der zu Wochenbeginn noch mit New England in Kansas City verloren und im Anschluss noch auf dem Feld nahe mit Star-Quarterback Patrick Mahomes gesprochen hat. Für die Pats, die nach vier Spielen bei 2:2 stehen, bricht damit kurzzeitig wegen häuslicher Quarantäne das zweite Aushängeschild weg: Quarterback Cam Newton ist letzte Woche schließlich ebenfalls positiv auf das neuartige Virus getestet worden.

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