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Riot Games entschuldigt sich für "Fehler" im Umgang mit 'Sinatraa'-Fall

Rückkehr nicht ohne Verhaltenstraining

Riot Games entschuldigt sich für "Fehler" im Umgang mit 'Sinatraa'-Fall

Riot Games räumt ein, bei der Rückkehr von Jay 'Sinatraa' Won zum Valorant-eSport Fehler begangen zu haben.

Riot Games räumt ein, bei der Rückkehr von Jay 'Sinatraa' Won zum Valorant-eSport Fehler begangen zu haben. Riot Games

Vor gut einem Jahr wurde dem ehemaligen Overwatch-Profi Jay 'Sinatraa' Won von seiner Ex-Freundin Cleo Hernandez sexueller Missbrauch vorgeworfen. Der mittlerweile für Sentinels im Valorant-eSport aktive Spieler wurde in der Folge von Riot Games für alle Wettbewerbe gesperrt.

Nach einer eigenen Untersuchung zu dem Fall, hat Riot Games vor kurzem grünes Licht für Wons Rückkehr zum kompetitiven eSport gegeben. Diese Entscheidung wurde unter Fans scharf kritisiert, auch weil 'Sinatraa' enthüllte, dass er ein eigentlich verpflichtendes Verhaltenstraining auslassen könne. Riot Games entschuldigte sich jetzt offiziell für ihr Vorgehen und räumte Fehler ein.

"Wir möchten uns für unseren Fehler entschuldigen"

Die Erklärung wurde auf dem offiziellen "ValorantEsports" Twitter-Konto veröffentlicht. In der Nachricht führt John Needham, Esports Präsident bei Riot Games, aus, dass der ursprüngliche Erlass ein Irrtum gewesen sei. Won müsse eine solche Schulung vor einer Rückkehr noch immer absolvieren:

"Wir haben Mr. Won informiert, dass er, in Übereinstimmung mit den Regeln des Wettbewerbs, verpflichtet ist, sich einem Verhaltenstraining zu unterziehen. Dieses Training konzentriert sich auf die Professionalität, die Einhaltung von Regeln und Vorschriften sowie die Kooperation in Ermittlungen."

Riot Games wurde von Fans und Profis vorgeworfen, die sensible Angelegenheit nicht mit genug Feingefühl angegangen zu haben. Needham versichert, dass sie die "signifikanten Anschuldigungen extrem ernst nehmen". Er räumt in der Stellungnahme das Fehlverhalten ein und bittet Fans um Verzeihung: "Wir möchten uns für unseren Fehler entschuldigen."

Won wurde ursprünglich von einem Riot-Mitarbeiter informiert, dass er dieses Training auslassen könne. Laut Needham sei diese Aussage jedoch falsch. Eine "interne Untersuchung" soll aufklären, wie ihnen der Fehler unterlaufen konnte. Dieser Vorgang soll ebenfalls sicherstellen, dass "Wettbewerbsregeln in Zukunft korrekt umgesetzt werden."

Riot Games habe das Training mit Won bereits begonnen. Wann und für welche Mannschaft er wieder in den Valorant-eSport einsteigen soll, ist noch unklar.

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