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Ribery in Kontakt mit Real

Spanien: Franzose bestätigt Verhandlungen mit den Madrilenen

Ribery in Kontakt mit Real

Das Tauziehen um Franck Ribery (li.) geht weiter.

Das Tauziehen um Franck Ribery (li.) geht weiter. dpa

"Es gab nach der WM Kontakt, und der ist nun erneuert worden", erklärte Ribery, der im Sommer von Olympique Lyon und auch vom FC Bayern umworben wurde. Olympique Marseille wollte den Shootingstar der WM aber nicht ziehen lassen. "Der Spieler ist unverkäuflich", beendete FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge kurz nach der WM zunächst die Spekulationen um einen möglichen Wechsel des Offensivspielers an die Isar, sah das gescheiterte Unterfangen, Ribery zu holen, aber nur "aufgeschoben".

Nun verhandelt also Real Madrid mit Ribery und scheint, wie schon bei Ruud van Nistelrooy erneut die besseren Karten zu haben. Real-Präsident Ramon Calderon bestätigte erneut das Interesse an dem Franzosen, der Marseille allerdings erst am Ende der Saison verlassen will.

Der Stern von Ribery ging bei der WM auf. Auch ohne Länderspiel sprang er auf den WM-Zug der "Equipe Tricolore" auf, absolvierte drei Vorbereitungsspiele auf die Titelkämpfe in Deutschland und eroberte sich auf Anhieb einen Platz im Team der "Blauen". Im Achtelfinale der WM gelang ihm gegen Spanien beim 3:1 mit dem wichtigen 1:1 sein erstes Tor im Trikot der Nationalelf. Ribery kam bei allen sieben WM-Partien der Franzosen zum Einsatz, im Endspiel gegen Italien (3:5 i.E.) wurde er nach 100 Minuten ausgewechselt.