Bundesliga

Rheinmetall wird Sponsor bei Borussia Dortmund

Laufzeit von drei Jahren

Rheinmetall wird Sponsor bei Borussia Dortmund

Rheinmetall wird in Dortmund künftig auf den Banden Präsenz in Dortmund zeigen.

Rheinmetall wird in Dortmund künftig auf den Banden Präsenz in Dortmund zeigen. IMAGO/Moritz Müller

Die "Zeitenwende", die Bundeskanzler Olaf Scholz nach dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine aufgerufen hat, ist jetzt auch im deutschen Fußball angekommen: Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall wird Sponsor bei Borussia Dortmund, was der Verein am Mittwoch offiziell machte.

Vertrag über drei Jahre

Das Unternehmen, das im DAX gelistet ist und knapp 30.000 Mitarbeiter beschäftigt, wird Champions Partner - das heißt, er wird unter anderem auf den Banden Präsenz zeigen, nicht aber auf den Trikots des Bundesligisten. Erstmalig wird das Rheinmetall-Logo während der Vorbereitung des BVB auf das Champions-League-Finale sichtbar sein. Die Partnerschaft ist zunächst auf drei Jahre angelegt und bringt dem BVB pro Vertragsjahr einen hohen einstelligen Millionenbetrag ein.

Nach kicker-Informationen hat der Klub sich vor der Zusage an Rheinmetall verschiedene Meinungen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und der eigenen Anhängerschaft eingeholt und abgewogen, ob der Konzern zu den Werten von Borussia Dortmund passt. Erst im November 2022 hatte der Verein einen Grundwertekodex verabschiedet, in dem folgendes festgeschrieben steht: "Wir werden uns stets für das gesellschaftliche Gelingen einsetzen. Darunter verstehen wir ein Vereinsleben und eine Gesellschaft ohne Rassismus, Antisemitismus, LSBTI+-Feindlichkeit, Sexismus, Gewalt und Diskriminierung."

Nach Beratungen: Entscheidung pro Rheinmetall

Angesichts der seit Russlands Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022 veränderten Weltlage fiel die Antwort nach den internen wie externen Beratungen positiv aus, da zum Schutz einer Demokratie auch eine wehrhafte Verteidigung zähle. "Sicherheit und Verteidigung sind elementare Eckpfeiler unserer Demokratie. Deshalb halten wir es für die richtige Entscheidung, uns sehr intensiv damit zu beschäftigen, wie wir diese Eckpfeiler schützen. Gerade heute, da wir jeden Tag erleben, wie Freiheit in Europa verteidigt werden muss. Mit dieser neuen Normalität sollten wir uns auseinandersetzen", wird Hans-Joachim Watzke zitiert.

Matthias Dersch

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