Bundesliga

Reyna exklusiv: "Ich kann Sancho nicht genug danken"

BVB-Mittelfeldspieler im kicker über seine Vorbilder

Reyna über Sancho: "Ich kann ihm nicht genug dafür danken, was er für mich getan hat"

Könnte Marco Reus möglicherweise den Platz streitig machen: Giovanni Reyna.

Könnte Marco Reus möglicherweise den Platz streitig machen: Giovanni Reyna. Getty Images

Giovanni Reyna trägt bei Borussia Dortmund künftig nicht mehr die Rückennummer? 32, sondern die 7, die zuvor Jadon Sancho gehörte. Im großen kicker-Interview (Montagausgabe) verrät der Mittelfeldspieler, dass das kein Zufall ist. "Er hat bereits in der vergangenen Saison ab und an mit mir darüber gesprochen. Er meinte, wenn er den Verein verlasse sollte, dann solle ich seine Nummer tragen", erzählt Reyna.

Die beiden hatten ein besonderes Verhältnis, schließlich waren sie beide als sehr junge Spieler nach Dortmund gekommen, ohne die Sprache zu sprechen. "Ich kann ihm nicht genug dafür danken, was er für mich getan hat, seit wir uns kennen", sagt der 18-jährige Reyna über den nur drei Jahre älteren Sancho und holt aus: "Er hat mir vom ersten Tag an gesagt, dass ich mich jederzeit melden kann, falls ich ein Problem haben sollte. Und auch sportlich hat er mir geholfen, indem er mir vermittelt hat, an mich zu glauben, selbstbewusst zu sein und das auch auszustrahlen, egal wie jung ich sei. Man kann nur ein guter Sportler sein, wenn man an sich glaubt. Er hat mir das vorgelebt. An ihm konnte ich mich orientieren."

Vorbilder Reus und Piszczek

Dies galt auch für Lukasz Piszczek, von dem Reyna in den höchsten Tönen spricht: "Wie er als Profi Tag für Tag hart an sich gearbeitet hat und dabei zugleich immer die Mannschaft mitgezogen hat, war herausragend. Wir haben ihn alle geliebt, mit seiner Einstellung war er für uns ein absolutes Vorbild."

Nun ist ein anderer mehr denn je ein Vorbild für Reyna: Marco Reus. "Er ist eine absolute Legende in diesem Verein", schwärmt Reyna. "Ich sehe uns auch nicht unbedingt als Konkurrenten. Klar, es gibt gewisse Gemeinsamkeiten zwischen uns, so wie wir spielen. Bis heute sehe ich zu ihm auf und schaue mir Dinge von ihm ab. Ich finde es großartig, dass wir ihn haben. Wenn man überhaupt von einem Konkurrenzkampf zwischen uns beiden sprechen kann, dann ist er also sehr gesund."

Neben Reus ist Reyna am Samstag sehr überzeugend im Pokalspiel gegen Wiesbaden (0:3) aufgetreten und wurde anschließend von Trainer Marco Rose gelobt: "Ich fand Gio sehr gut. Er war sehr präsent mit dem Ball, hatte kreative Momente. Bei seiner Körperlichkeit und der Bereitschaft gegen den Ball zu arbeiten, hat er in der Vorbereitung bereits draufgepackt. Da werden wir mit ihm dranbleiben."

Lesen Sie im großen Interview in der Montagausgabe (auch als eMagazine), was Rose von Reyna verlangt, wie hart der Lockdown für ihn war und was er dazu sagt, dass u.a. Naomi Osako und Simone Biles auf das Thema der mentalen Gesundheit hingewiesen haben.

cfl/MD

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