Euroleague

Revanche an Alba gelungen: Bayern erfüllen Hainers Forderung

Deutsche Dauerrivalen unter sich

Revanche an Alba gelungen: Bayern erfüllen Hainers Forderung

Überragender Münchner: Darrun Hilliard.

Überragender Münchner: Darrun Hilliard. imago images

Zudem beglichen die Bayern - wie von ihrem Präsidenten Herbert Hainer gefordert - mit ihrem fünften Pflichtspielsieg in Folge die Rechnung der verlorenen Finalserie um den Meistertitel gegen Alba.

Die Bayern führten nach der ersten Halbzeit nur mit einem Punkt, im dritten Viertel begannen sie, sich auf sieben Punkte abzusetzen. Der überragende Amerikaner Darrun Hilliard (25 Punkte) hatte dabei seine beste Phase. Die von Andrea Trinchieri trainierten Bayern stehen in der Euroleague nun bei drei Siegen und vier Niederlagen, Ziel ist der erneute Play-off-Einzug. Im Vorjahr waren die Münchner ins Viertelfinale vorgestoßen.

Zunehmend hitzige Atmosphäre

Alba, in der Bundesliga schwach gestartet und nur Tabellenelfter, wehrte sich, kämpfte sich heran, Johannes Thiemann glich in zunehmend hitziger Atmosphäre zum 55:55 aus. 4658 Zuschauer waren in die Mercedes-Benz-Arena gekommen: Sie sahen, wie ein 4:14-Lauf im letzten Viertel Albas fünfte Niederlage im siebten Spiel besiegelte. Zuletzt hatte der Meister bei Olympiakos Piräus verloren.

Bester Berliner Werfer war am Donnerstagabend Maodo Lo mit 23 Punkten. Doch der Nationalspieler hatte gegen die bissige Bayern-Verteidigung zu wenig Unterstützung seiner Teamkollegen. Nur Luke Sikma (10) punktete im Alba-Team von Trainer Israel Gonzalez noch zweistellig.

Das ist eine frustrierende Niederlage.

Maodo Lo

"Das ist eine frustrierende Niederlage", sagte Lo bei MagentaSport: Wir hatten unseren Rhythmus, aber am Ende haben die Bayern die wichtigen Würfe getroffen. Die letzten zwei, drei Minuten waren entscheidend."

kon/sid

Darrun Hilliard

Hilliard lässt es regnen - und versenkt damit Alba

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