Mehr eSport

Reus, Havertz und Co. zeigen ihre Fortnite-Künste

Lan-Party der deutschen Fußballstars - FCN-Profi überragt

Reus, Havertz und Co. zeigen ihre Fortnite-Künste

Reus, Havertz, Brandt, Uth und Toprak (v.l.n.r) waren nur fünf der vielen Fußball-Profis bei der Mashup Competition.

Reus, Havertz, Brandt, Uth und Toprak (v.l.n.r) waren nur fünf der vielen Fußball-Profis bei der Mashup Competition. blackbird eSports|SportsTotal

Der sportliche Erfolg war bei dem Event zwar nur zweitrangig, dennoch zeigten die Fußballer ihren Ehrgeiz. Insbesondere bei den Runden untereinander ging es heiß her. Da sei man "auf jeden Fall nervös gewesen", gab auch Schirmherr Marco Reus zu. Eine Runde hätte der Dortmunder fast gewonnen, unterlag im finalen Eins-gegen-eins jedoch Kai Havertz. Der Leverkusener ist unter den Fußballern als guter Fortnite-Spieler bekannt und zeigte das auch während des Events. "Ich zocke schon relativ viel in meiner Freizeit, deswegen bin ich vielleicht einer der Besseren", gestand Havertz danach ein.

Damit ist das junge Talent nicht alleine. Auch Julian Brandt erwähnte, dass er nach dem Training gerne mal zockt. Es würde ihm viel Spaß machen, insbesondere in einem großen Kreis, wie bei der Mashup Competition, wo die meisten Kicker zusammen in einem Raum saßen.

Fußballer und Fortnite-Experte?

Herausragender Akteur unter den Fußballern war jedoch Robin Hack. Der junge Linksaußen vom 1. FC Nürnberg schockte mit seinen Fertigkeiten sogar die Kommentatoren und Fortnite-Profis vor Ort. Sie stellten zwischendurch scherzhaft infrage, ob Hack selbst spielt oder da ein Experte vor dem Bildschirm sitzt. So gut waren Spielverständnis, Baufertigkeiten und Zielgenauigkeit des 21-Jährigen. Er gewann auch die erste Fußballer-exklusive Runde mit Leichtigkeit.

Profis überlegen

In den Runden gegen und mit den Fortnite-Profis war für die meisten Fußballer derweil meist früh Schluss. RB Leipzigs Timo Werner präsentierte sich zwischendurch zwar als Überlebensexperte, den Gesamtsieg machten aber stets Mannschaften mit reichlich Fortnite-Expertise unter sich aus. Da kamen auch Fußballer wie Julian Brandt zu dem Schluss: "Manchmal muss man im Leben akzeptieren, dass es nicht für die absolute Spitze reicht."

Am Ende des Abends waren andere Sachen aber sowieso wichtiger, wie Reus betonte: "Es geht heute nicht darum zu zeigen, wer der Beste ist, sondern Spaß zu haben und etwas gemeinsam zurückgeben zu können - nicht nur als Fußballer, sondern als Spieler jeglicher Sportart." Fußballer und eSportler trugen ihrerseits auch etwas zur Spendensumme bei, wodurch ein Wert von 277.000 Euro erreicht wurde.

Christian Mittweg