Bundesliga

BVB-Kapitän Marco Reus: "Wir sind psychologisch im Vorteil"

BVB nur noch zwei Punkte hinter Wolfsburg

Reus über das Rennen um die CL-Plätze: "Wir sind psychologisch im Vorteil"

Gegen Wolfsburg an keinem Tor beteiligt, nach Schlusspfiff aber optimistisch: Marco Reus.

Gegen Wolfsburg an keinem Tor beteiligt, nach Schlusspfiff aber optimistisch: Marco Reus. imago images

War ja klar, dass Dortmund gegen Wolfsburg gewinnt - würde zumindest die Statistik suggerieren. Elf der vergangenen zwölf Duelle mit dem VfL hat der BVB gewonnen (ein Remis), das letzte Gegentor kassierte man in diesen Spielen im September 2016.

"Heute war es eine spezielle Konstellation", spielte Reus diese Vorzeichen am "Sky"-Mikrofon herunter, "heute waren wir zum Siegen verdammt". Und sie siegten, obwohl die Dortmunder ab der 57. Minute - Jude Bellingham hatte beim Stand von 1:0 für Dortmund die Gelb-Rote Karte gesehen - in Unterzahl spielten.

Ein Haaland-Kompliment mit Unterton

Der wichtige Auswärtsdreier trug vor allem einen Namen: Erling Haaland. "Heute war er wieder sehr wertvoll für das Team", schien der Kapitän zwischen den Zeilen auch darauf anzuspielen, dass es beim Norweger in den vergangenen Wochen nicht immer lief.

Auf der Zielgeraden einer wechselhaften Dortmunder Saison läuft es nun nicht nur bei Doppelpacker Haaland, sondern beim gesamten BVB. "Wir haben eine gute Phase", so Reus nach dem vierten Bundesliga-Sieg in Serie, "wir wollen uns unbedingt für die Champions League qualifizieren".

Durch den 2:0-Erfolg im sogenannten Sechs-Punkte-Spiel in Wolfsburg ist der Rückstand auf den Tabellendritten, der vor wenigen Wochen noch elf Punkte betrug, auf zwei Zähler geschmolzen - dazwischen mischt allerdings noch Frankfurt mit, das den BVB vor drei Wochen geschlagen hatte.

Schmadtke und Reus interpretieren anders

Nach einem Blick auf das jeweilige Restprogramm - wo Reus' Meinung und die von Wolfsburgs Geschäftsführer Jörg Schmadtke übrigens auseinandergehen - sowie auf das schwarz-gelbe Formhoch glaubt der 31-Jährige aber: "Ich glaube, dass wir psychologisch im Vorteil sind."

Für Dortmund, das auch im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Holstein Kiel steht, geht es in der Liga noch gegen Leipzig, nach Mainz und gegen Leverkusen.

nba