Nationalelf

Reus erleidet Teilriss der Syndesmose

Dortmunder knickt um

Reus erleidet Teilriss der Syndesmose

Marco Reus hat's erwischt: Der Dortmunder musste nach einem umgeknickten Sprunggelenk runter.

Marco Reus hat's erwischt: Der Dortmunder musste nach einem umgeknickten Sprunggelenk runter. Getty Images

Für den Dortmunder, der im ersten Durchgang zwei Großchancen ausließ, kam der Arsenal-Profi Lukas Podolski. Als Reus von den Betreuern der Nationalmannschaft vom Feld befördert wurde, ohne dass er mit seinem linken Fuß auftreten konnte, sah Bundestrainer Joachim Löw ziemlich bedröppelt drein.

Zwar hat die DFB-Auswahl in der Offensive zahlreiche Varianten - so saßen am Freitagabend gegen die Kaukasier in Mainz Mario Götze, Miroslav Klose, Mesut Özil und eben Lukas Podolski zunächst nur auf der Bank. Doch klar ist auch, dass Reus in den vergangenen Wochen eine sehr gute Form aufwies und in der Löw'schen Offensive eigentlich gesetzt ist.

Marco Reus wurde zunächst vom Mannschaftsarzt der DFB-Elf Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt untersucht und begab sich anschließend auf den Weg ins Krankenhaus. Dort wurde ein Teilriss der vorderen Syndesmose oberhalb des linken Sprunggelenks festgestellt. "Was das im Hinblick auf die Teilnahme des 25 Jahre alten Offensivspielers von Borussia Dortmund bedeutet, ist noch offen - weitere Entscheidungen werden zu einem späteren Zeitpunkt getroffen", hieß es dazu auf der Seite des DFB.

Am morgigen Samstagabend um 22 Uhr fliegt der DFB-Tross nach Brasilien. Nach den FIFA-Regularien hat jedes Team bis 24 Stunden vor dem ersten WM-Spiel die Möglichkeit, Spieler wegen schwerwiegenden Verletzungen nachzunominieren. Die deutsche Nationalmannschaft spielt bei der Endrunde erstmals am 16. Juni gegen Portugal.