2. Bundesliga

Bochums Trainer Reis will nicht auf Zwischenstände schauen

VfL Bochum vor Bundesliga-Rückkehr

Reis: "Ich werde nicht auf Zwischenstände schauen"

Will es aus eigener Kraft vollenden: Thomas Reis.

Will es aus eigener Kraft vollenden: Thomas Reis. imago images

Mit Tischtennis, Darts oder Karten spielen - so wollen die Bochumer im Quarantäne-Hotel zwischendurch die Köpfe frei kriegen. Schließlich steht ein möglicherweise historisches Spiel bevor. Mit einem Sieg in Nürnberg wäre den Blau-Weißen der zweite Platz nicht mehr zu nehmen, die Bundesliga-Rückkehr nach elf zum Teil chaotischen und desillusionierenden Jahren in Liga 2 perfekt.

Dass je nach Ausgang des Spiels der Fürther in Paderborn auch ein Remis reichen würde, ist ein Szenario, mit dem sich die VfL-Verantwortlichen gar nicht erst beschäftigen. "Ich werde nicht auf Zwischenstände schauen. Einer schaut bestimmt mal am Handy nach Paderborn, aber kein Spieler und nicht ich", stellte Thomas Reis klar. "Wir haben es in der eigenen Hand. Voller Fokus, um das Wunder zu schaffen."

Losilla fehlt gesperrt

Die Stimmung sei "sehr gut und fokussiert", berichtete Reis am Freitag. Auf die Frage nach der innerlichen Anspannung antwortete er: "Ich denke schon, dass ich ruhig bin. Eine gewisse Ruhe auszustrahlen, das tut auch der Mannschaft gut." Vor allem aber will er authentisch sein.

Verzichten muss Reis auf Spielführer Anthony Losilla (10. Gelbe Karte). Für Losilla darf sich Thomas Eisfeld große Chancen ausrechnen, in die Startelf zu rutschen. Keine Besserung gibt es bei Cristian Gamboa (Hüftprobleme), er wird auch in Nürnberg ausfallen. "Aber egal, wer spielen wird: Wir werden ein Team auf den Rasen schicken, das Bock hat, etwas ganz Tolles zu erreichen", versicherte Reis.

cfl