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Bonner SC

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Bonner SC 01/04 e.V. - Wuppertaler SV 3:3 (2:0) Torreiches Unentschieden gegen den WSV Im ersten Spiel nach der Freistellung von Thorsten Nehrbauer spielt die Mannschaft von Interimstrainer Lino Sanchez vor leeren Rängen 3:3 (2:0) gegen den Wuppertaler SV. Die Tore für unseren BSC erzielten Daniel Somuah (15.), Burak Gencal (24.) und Dario Schumacher (73./FE). Endspurt 2020 In einer „Mission Klassenverbleib“ sind es vor allem die Spiele gegen die vermeintlich „machbaren“ Kontrahenten, die am Ende den Ausschlag über Erfolg oder Misserfolg geben. Grober Unsinn könnte jetzt erwidert werden, schließlich haben unsere Jungs vor einigen Wochen den SV Rödinghausen überraschend geschlagen und damit seinerzeit ein deutliches Signal an die Konkurrenz gesendet: Der BSC will die Abstiegsränge mit aller Macht verlassen. Drei Punkte sind drei Punkte und am Ende sind diese in einem Pflichtspiel gegen den Vorjahresmeister der Regionalliga West praktisch also ebenso möglich, wie in einem Duell gegen einen „schwächeren Gegner“. Das in dieser Liga aber absolut keine Mannschaft zu unterschätzen ist, bewiesen die letzten Duelle unserer Rheinlöwen. In diesen konnte der BSC leider nicht an den Auftritt gegen den SVR anknüpfen. Die Gründe für die Niederlagen waren in den Spielanalysen schnell ausgemacht und erinnerten an die Probleme aus noch nicht allzu ferner Zeit. Zu viele Fehler in der Defensive – zu wenig Durchschlagskraft in der Offensive. Am Ende resultierte daraus das, was dann häufig passieren muss, um einen neuen Impuls zu setzen: Nach der Auswärtsniederlage beim VfB Homberg (1:3) wurde unser Cheftrainer Thorsten Nehrbauer freigestellt. Für ihn steht, mindestens für das heutige Spiel gegen den WSV, unser U19-Tainer Lino Sanchez mit Gordon Addai an der Seitenlinie. Viel Zeit Dinge auszuprobieren hatte Sanchez nicht. „Grau is' im Leben alle Theorie – aber entscheidend is' auf'm Platz“ konstatierte einst Ruhrpottlegende Alfred Preißler. Getreu diesem Motto waren unsere Jungs heute voll motiviert, eine sportliche Antwort auf die Talfahrt zu geben und mit einem dringend benötigten Heimsieg in den Dezember zu starten. Anpfiff im Sportpark Nord In der 2. Minute gab es die erste Torchance im Spiel, doch Beyhan Ametovs Schuss ging weit über das Bonner Tor. Sowohl die in neongelb gekleideten Gäste als auch unsere Blauroten Jungs kommunizierten lautstark und so war beiden Teams die Motivation deutlich anzumerken. Die Anfangsphase der Partie war geprägt von Angriffsbemühungen beider Mannschaften. Große Torgefahr gab es aber zunächst nicht. In der 15. Minute ging der BSC durch Daniel Somuah in Führung, der einen zur Seite abgewehrten Schuss von Niklas Lübcke über die Torlinie drückte. Masaaki Takahara hatte den Ball zuvor von der Strafraumkante einfach mal auf das Wuppertaler Tor geschossen. Der WSV wollte eine schnelle Antwort geben, doch Behan Ametov scheiterte mit einer Doppelchance (21. +22.) Einer tollen Einzelaktion von Burak Gencal folgte das 2:0 für unsere Rheinlöwen. Nach einem Dribbling im Strafraum ließ er dem Gästetorwart mit einem Flachschuss ins rechte Eck keine Chance. (24.) Der Wuppertaler SV blieb trotz der frühen Rückschläge vor dem Bonner Tor aktiv und dabei immer sehr gefährlich. Mit einer verdienten Führung von 2:0 ging es nach einer kampfbetonten ersten Halbzeit in die Kabinen. Keine Bonner Wechsel zur Pause Der Unparteiische Jörn Schäfer pfiff die zweite Spielhälfte an unser Trainerduo hatte keine Wechsel auf dem Spielfeld vorgenommen. Der zu erwartende Wuppertaler Sturmlauf blieb zunächst aus. Der BSC präsentierte sich auch zu Beginn des zweiten Durchgangs selbstbewusst und lauerte auf den vorentscheidenden dritten Treffer. Dann wurde es plötzlich hektisch und die Ereignisse überschlugen sich. In der 55. Minute konnten die Gäste den Anschlusstreffer erzielen. Nach Vorarbeit von Ametov verkürzte Königs auf 2:1. Dann landete ein Freistoß von Dario Schumacher an der Latte (57.) und im Gegenzug hätte Königs beinahe den Ausgleich erzielt. Für unsere Jungs galt es jetzt erst einmal wieder Ruhe ins Spiel zu bringen. Doch das Spiel wog hin und her. Nachdem Metin Kizil eine gute Chance durch einen Kopfball hatte (60.), nagelte der eingewechselte Gianluca Marzullo den Ball aus der dritten Reihe (62.) an den linken Bonner Torpfosten. Durch einen strammen Schuss von Beyhan Ametov konnte der WSV das Spiel schließlich ausgleichen (64.) Dautzenberg war noch dran, doch der Ball schlug von der Unterkante der Latte ins Tor. In der 67. Spielminute kam Georgios Touloupis für Masaaki Takahara ins Spiel. Alles drin in der Schlussphase Die letzten zwanzig Minuten der Partie hätten für den BSC nicht besser beginnen können. Nach Foulspiel an Burak Gencal im Strafraum brachte Dario Schumacher seine Mannschaft vom Elfmeterpunkt wieder in Führung (73.) Justin Dautzenberg entschärfte in der 75. Minute eine Kopfballchance der Gäste und sicherte seinen Vorderleuten damit die knappe Führung. Doch noch war eine Viertelstunde zu absolvieren und in diesem Spiel war heute wirklich alles möglich. Der nächste Treffer ließ auch nicht lange auf sich warten. Tim Wendel glich in der 78. Minute zum 3:3 aus. Sanchez und Addai brachten in der 82. Minute Dario Bezerra Ehret für Metin Kizil ins Spiel. Die Gäste aus Wupertal waren der Führung in den Schlussminuten näher als unser Team. Einer Glanzparade von Dautzenberg war es zu verdanken, dass der WSV in der 83. Minute nicht in Führung ging. Doch auch die Blauroten hatten noch eine gute Chance. Nach einer Slapstickeinlage der Gästeverteidigung verzog Nils Texeira (87.) den Ball jedoch deutlich. Nach einer kämpferischen Leistung stand am Ende ein torreiches Unentschieden zu Buche. Wir gratulieren unserem Team zum Punktgewinn und wünschen unseren Gästen eine gute und sichere Heimreise. Auswärts bei Alemannia Aachen Heute in einer Woche geht es weiter. Am kommenden Samstag treten unsere Jungs im Aachener Tivoli an. Am 16. Dezember gastieren wir dann bei der Zweitvertretung von Borussia Mönchengladbach. Wie auch die heutige Begegnung werden diese Partien ohne Zuschauer ausgetragen. Wir hoffen ihr drückt unseren Jungs dennoch die Daumen. Nur der BSC! #gemeinsamlöwenstark