Bundesliga

Redebedarf mit Gladbachs Trainer Rose: Hannes Wolf will mehr zeigen

Gladbach: Herrmann ein Kandidat neben Hofmann

Redebedarf mit Trainer Rose: Wolf will mehr von sich zeigen

Tauschten zuletzt ihre Sichtweisen aus: Gladbachs Trainer Marco Rose und Hannes Wolf.

Tauschten zuletzt ihre Sichtweisen aus: Gladbachs Trainer Marco Rose und Hannes Wolf. picture-alliance

In der vergangenen Woche gab es Gesprächsbedarf zwischen Hannes Wolf und Trainer Marco Rose, genauer: sprechen wollte vor allem Wolf. Über seinen persönlichen Saisonverlauf, über seine aktuelle Situation. Denn richtig zufrieden, das lässt sich leicht nachvollziehen bei der Fülle an Teilzeiteinsätzen, ist die Leihgabe von RB Leipzig zurzeit nicht.

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Also setzte man sich zusammen. "Wir haben über ein paar Dinge geredet. Hannes ist hier angekommen, hat eine gute Vorbereitung gespielt, ist anschließend in ein kleines Loch gefallen und hat uns dann aber gegen Leipzig mit einer hervorragenden Leistung und einem schönen Tor den Sieg gebracht", erklärte Rose. "Die nächsten zwei Spiele", führte der Coach weiter aus, "saß er auf der Bank, das hatte ich in dieser sehr intensiven Phase gar nicht so wahrgenommen. Deshalb ist es immer gut, wenn ein Spieler auch mal zum Trainer kommt."

Das hatte ich in dieser sehr intensiven Phase gar nicht so wahrgenommen. Deshalb ist es immer gut, wenn ein Spieler auch mal zum Trainer kommt.

Marco Rose

Wolf spielt kaum durch und wird oft eingewechselt

Schaut man auf die absolute Anzahl an Spielen, sieht es bei Wolf gar nicht so schlecht aus. 15 Einsätze in der Bundesliga stehen zu Buche, zwei im DFB-Pokal und fünf in der Champions League. Das große "Aber": In der Liga spielte Wolf nur am 6. Spieltag gegen Leipzig (Endstand 1:0) und am 8. Spieltag gegen den FC Augsburg (1:1) durch, neunmal wurde er eingewechselt und viermal vorzeitig vom Platz genommen. In der Königsklasse kamen alle fünf Einsätzen über Einwechslungen zustande. Im Pokal wiederum stand Wolf zweimal in der Startformation, ging nur gegen Elversberg (5:0) über die volle Distanz.

"Hannes trainiert sehr gut und ist gut drauf. Er spielt in unseren Überlegungen, wer spielt, natürlich immer eine Rolle", sagte Rose vor der Fahrt nach Stuttgart, ließ aber offen, ob der quirlige Offensivmann tatsächlich in der Startelf auftauchen wird.

Herrmann ein Kandidat neben Hofmann

Denn trotz der Ausfälle und Fragezeichen in der Offensive machen sich auch andere Spieler Hoffnung auf eine Chance von Beginn an - wie etwa Patrick Herrmann, der in einem 4-2-3-1-System die zweite Flügelposition neben Jonas Hofmann besetzen könnte. Für Rose ist mit Blick auf die nächsten Wochen dennoch klar: "Wenn es nun wieder mehr Spiele werden, wird auch Hannes seine Chance von Beginn an bekommen."

Jan Lustig

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