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Red Bull lockt mit 50 Millionen

Leipzig: Drei neue Stars im Winter

Red Bull lockt mit 50 Millionen

Hat den Aufstieg noch nicht abgeschrieben: Trainer Eduar Geyer.

Hat den Aufstieg noch nicht abgeschrieben: Trainer Eduar Geyer. imago

Der Aufstieg ist also Pflicht, Red-Bull lehnt eine zweijährige Ehrenrunde (droht den schwach gestarteten Leutzschern) ab. Eckpunkte des Megadeals: Die Beteiligten ketten sich zehn Jahre aneinander, der Energydrink-Weltmarktführer lässt in dieser Zeit mindestens 50 Millionen Euro rüberwachsen, 2011 soll die Bundesliga erreicht, eine Fußball-Akademie etabliert sein. Red Bull übernimmt die TV-Rechte und Geschicke des Klubs, das Namenssponsoring am Stadion, natürlich auch das Brustsponsoring.

Stadion-Chef Michael Kölmel würde die bisher defizitäre WM-Arena an Red Bull vermieten, sich auf sein Kerngeschäft Filmrechtehandel konzentrieren. Über eine Umbenennung des Vereins, über Umstrukturierungsmaßnahmen, et cetera referierte Christoph Schickhardt. Der Sportrechtler organisiert den Deal im Auftrag von Red Bull.

Sachsen-Cheftrainer Eduard Geyer versicherte den Besuchern, dass Platz eins trotz neun Punkten Rückstand noch machbar ist. "Wir sind stabiler geworden." Im Winter soll nachgekauft werden, drei weitere Stars sollen her. Vorfinanziert von Kölmel, später im Gesamtpaket von Red Bull sozusagen "versteckt". Voraussetzung ist ein Sieg gegen Halberstadt.

Guido Schäfer