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Sprungbrett Bundesliga: RB-Nachwuchscoach Aloscha Shpilevski wird Cheftrainer in Weißrussland

Aloscha Shpilevski übernimmt bei Dinamo Brest

RB-Nachwuchscoach wird Cheftrainer in Weißrussland

Nachwuchstrainer Aloscha Shpilevski verlässt RB Leipzig gen Weißrussland.

Nachwuchstrainer Aloscha Shpilevski verlässt RB Leipzig gen Weißrussland. Getty Images

Christian Streich, Thomas Tuchel, Pal Dardai, Julian Nagelsmann, Domenico Tedesco, Florian Kohfeldt, Sandro Schwarz oder Manuel Baum: Einige aktuelle Bundesliga-Trainer entstammen den Nachwuchs-Leistungszenten der Erstligisten. Aloscha Shpilevski ist das auch der Fall, und Shpilevski nimmt nun einen ähnlichen Weg.

Der 30-Jährige, der bis zum Ende der vergangenen Saison die U 13 von RB Leipzig trainierte, wird zwar kein Coach in der deutschen Bundesliga, aber dennoch künftig einen Erstligisten trainieren: den amtierenden weißrussischen Pokalsieger Dinamo Brest. Der Klub aus der 310.000 Einwohner großen Stadt im Südwesten Weißrusslands rangiert in der 1. Liga derzeit auf Platz 8 und ist zudem amtierender Pokalsieger.

Dinamo Brest - Vereinsdaten
Dinamo Brest
RB Leipzig - Vereinsdaten
RB Leipzig

Gründungsdatum

19.05.2009

Vereinsfarben

Rot-Weiß

Shpilveski wird Chefcoach in einem Verein, der einen höchst prominenten Funktionär hat: Diego Maradona. Welche Aufgabe Maradona hat, ist gar nicht ganz klar, der Weltmeister von 1986 soll kraft seines Namens und seiner Aura den Klub promoten und voranbringen.

Shpliveskis Laufbahn nahm in Großaspach Fahr auf; dort begann der ehemalige weißrussische U-17-Nationalspieler 2009 seine Trainerkarriere als Coach der B-Jugend des heutigen Drittligisten. Im Sommer 2011 wechselte Shpilveski in die Nachwuchsabteilung des VfB Stuttgart, ehe er 2013 zu RB Leipzig weiterzog.

Aloschas Vater Niolcai Shpilveski ist in Stuttgart ebenfalls kein Unbekannter. Er war und ist Freund und Berater von Aliaksandr Hleb, dem besten und prominentesten weißrussischen Fußballer, der von 2000 bis 2005 und von 2009 bis 2010 beim VfB Stuttgart und 2011 nochmal für den VfL Wolfsburg spielte. Auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn stand der heute 37-Jährige, der zurzeit noch bei BATE Baryssau spielt, beim FC Barcelona und beim FC Arsenal unter Vertrag

Andreas Hunzinger