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Rauch vor Top-Duell gegen FCB: "Müssen an unser Maximum gehen"

Wolfsburg zu Gast in München

Rauch vor Top-Duell gegen FCB: "Müssen an unser Maximum gehen"

Will den FC Bayern aus dem Pokal werfen: Wolfsburgs Felicitas Rauch.

Will den FC Bayern aus dem Pokal werfen: Wolfsburgs Felicitas Rauch. imago images

In der vergangenen Spielzeit war Rauch noch im Trikot von Turbine Potsdam am VfL Wolfsburg gescheitert - im Finale des DFB-Pokals. Nun trägt die mittlerweile 23-jährige Nationalspielerin Deutschlands selbst das Trikot des VfL - und will mit den Wölfinnen den wohl ärgsten nationalen Widersacher im Achtelfinale des Pokals aus dem Wettbewerb eliminieren.

"Ich bin hierher gekommen, weil die Qualität im Team so hoch und so gut ist", wird Rauch auf "DFB.de" zitiert. Aus Potsdam, immerhin auch ein renommierter Bundesliga-Klub, zum Branchenprimus stellt für die gebürtige Niedersächsin "die nächste Stufe" dar. Finanziell und infrastrukturell mit ganz anderen Möglichkeiten ausgestattet, will man beim VfL "gemeinsam das Maximum erreichen". Und das heißt: Titel.

Der Ehrgeiz ist riesig, wir haben in allen Wettbewerben hohe Ziele. Ich bin nach Wolfsburg gekommen, um Titel zu holen.

Felicitas Rauch

In der Saison 2019/20 ist Wolfsburg noch makellos unterwegs. In der Bundesliga, dem DFB-Pokal und auch in der Champions League haben Rauch & Co. bislang alle Spiele gewonnen - und das soll sich nach Ansicht der Defensivakteurin auch nicht ändern. "Unsere Bilanz bisher ist makellos, wir sehen es als Lohn unserer harten Arbeit", so Rauch, der es selbst imponiert, "dass sich beim VfL niemand darauf ausruht - alle machen immer weiter. Der Ehrgeiz ist riesig, wir haben in allen Wettbewerben hohe Ziele. Ich bin nach Wolfsburg gekommen, um Titel zu holen."

Und der Titel im DFB-Pokal führt über den FC Bayern. Die Münchnerinnen waren bereits "in den vergangenen Jahren immer der stärkste Konkurrent von Wolfsburg", und sind es trotz eines Umbruches "inklusive Trainerwechsel" immer noch. Sprich: Der FCB hat "eine hohe Qualität im Kader" und ist ein "extrem gefährlicher Gegner, der uns in Schwierigkeiten bringen kann". Dementsprechend ist klar, "dass wir an unser Maximum gehen müssen, um ins Viertelfinale einziehen zu können".

Interessant ist übrigens die Konstellation beider Teams insofern, als dass sie nicht nur am Samstag im Pokal, sondern in der Woche darauf in der Liga aufeinandertreffen. "Das ist natürlich ungewöhnlich und ein wirklicher Zufall", sagt Rauch, "aber das spielt für uns noch keine Rolle. Wir fokussieren uns jetzt erst komplett auf den DFB-Pokal", schließlich dürfe man sich dort "keine Nachlässigkeiten erlauben". Mit dem Wolfsburger Selbstverständnis ist für Rauch aber eines klar: "Wir wollen beide Spiele gewinnen."

kög