Bundesliga

Rauball soll Ehrenpräsident von Borussia Dortmund werden

Satzungsänderung beim BVB beantragt

Rauball soll Ehrenpräsident von Borussia Dortmund werden

Wird nach insgesamt 23 Jahren als BVB-Präsident nicht erneut kandidieren: Dr. Reinhard Rauball.

Wird nach insgesamt 23 Jahren als BVB-Präsident nicht erneut kandidieren: Dr. Reinhard Rauball. imago images/Thomas Bielefeld

Rauballs designierter Nachfolger Dr. Reinhold Lunow hat gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Bernd Möllmann eine Satzungsänderung beantragt. Das Ziel: Die Wahl eines Ehrenpräsidenten. Unter Punkt 13 der Tagesordnung ist die Wahl bereits vorgesehen.

Dass es sich bei diesem Ehrenpräsidenten, den Lunow und Möllmann im Sinn haben, nur um einen - nämlich Rauball - handeln kann, ist an den Bedingungen ablesbar, die in dem Antrag aufgeführt werden. So soll der Ehrenpräsident "auf Vorschlag des Vorstandes im Einvernehmen mit dem Ältestenrat" durch die Mitgliederversammlung ernannt werden. Ehrenpräsident wiederum könne nur werden, wer "in außerordentlich hervorragender Weise" für den Verein gewirkt habe und mindestens zehn Jahre Präsident des Vereins war.

Rauball ist 2004 zum dritten Mal in das Amt des BVB-Präsidenten gewählt worden, zuvor war er bereits von 1979 bis 1982 sowie von 1984 bis 1986 in dieser Funktion tätig. Nach insgesamt 23 Jahren als Präsident kandidiert er im November nicht erneut. Als Nachfolger wird Rauball, der bereits DFL-Ehrenpräsident ist, auf der Mitgliederversammlung am 20. November seinen bisherigen Stellvertreter Dr. Reinhold Lunow vorschlagen.

Matthias Dersch

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