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Rassismus-Vorwurf: Klubbesitzer Hansen will Real Salt Lake verkaufen

MLS kündigt Unterstützung bei Übergabe an

Rassismus-Vorwurf: Klubbesitzer Hansen will Real Salt Lake verkaufen

Dell Loy Hansen

Umstrittener Klubbesitzer aus Utah: Dell Loy Hansen. imago images

Die Liga kündigte an, Hansen dabei zu unterstützen und beim Verkauf an einen neuen Eigentümer mitzuhelfen. Der umstrittene Vereinsboss von Real Salt Lake erklärte, er habe "manchmal zu schnell gesprochen ohne innezuhalten und die Gefühle oder die guten Absichten anderer in Betracht zu ziehen".

Hansen war öffentlich in den Fokus geraten, nachdem er in einem Interview die Absichten des Spielerprotests gegen Polizeigewalt in Zweifel gezogen hatte. Kritik hatte es daraufhin unter anderem vom deutschen MLS-Profi Julian Gressel gegeben. Zudem mehrten sich Gerüchte, denen zufolge sich Hansen immer wieder rassistisch geäußert haben soll. Die MLS hatte sich deutlich positioniert, Untersuchungen eingeleitet und sich von Hansen distanziert. Hansen ist seit 2013 Mehrheitsgesellschafter der Fußball-Mannschaft.

Die MLS hat ihren Spielbetrieb inzwischen wieder aufgenommen. Die Liga hatte sich dem Boykott der NBA-Profis angeschlossen, um ein klares Zeichen gegen Polizeigewalt und Rassismus zu setzen.

pau

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