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Bremens Milot Rashica: "Dann hätten wir einen neuen Feiertag" im Kosovo

Klassenerhalt mit Werder und das EM-Ticket mit dem Kosovo im Blick

Rashica: "Dann hätten wir einen neuen Feiertag"

Milot Rashica hat den Klassenerhalt mit Werder und das EM-Ticket mit dem Kosovo im Blick.

Milot Rashica hat den Klassenerhalt mit Werder und das EM-Ticket mit dem Kosovo im Blick. imago images

Am Dienstag wäre die Entscheidung in den Play-offs der EM-Qualifikation gefallen, hätte die Corona-Pandemie den Kosovo auf dem Weg zur EM nicht gestoppt. Das Halbfinale in Nordmazedonien wurde abgesagt, auch ein mögliches Finale in Georgien oder Weißrussland um ein Ticket für die nun erst 2021 über die Bühne gehende EM findet nicht statt. Doch "zum Glück" seien die Play-offs "nur verschoben und nicht abgesagt", meinte Rashica im SID-Interview.

Würden wir uns qualifizieren, hätten wir einen neuen Feiertag.

Milot Rashica

Schließlich kämpft das kleine Land darum, erstmals das Ticket für ein großes Turnier zu lösen. Was das bedeuten würde? "Würden wir uns qualifizieren, hätten wir einen neuen Feiertag", erklärte der Angreifer, dem das Warten auf die Ausscheidungsspiele "unglaublich schwer" falle. Im Juni sollen die Spiele nach derzeitigem Stand erneut auf dem Programm stehen. Sollte es dann für den Kosovo mit der historischen EM-Teilnahme funktionieren, "wird die Freude eben umso größer sein". Schließlich stehe bei einem Länderspiel "das ganze Land still. Das kennt man hier in Deutschland womöglich nur bei Europa- oder Weltmeisterschaften".

Die EM mit dem Kosovo ist das eine, der angestrebte Klassenerhalt mit Werder das andere. Und da ist der Offensivmann durchaus optimistisch. Denn Bremen habe "schon gezeigt, was wir zu leisten imstande sind". Rashica ist vom Ligaverbleib "überzeugt", er will "alles dafür tun, dass wir da unten wieder rauskommen".

Rashica hat sich noch nicht mit seiner Zukunft befasst

Ob er im Erfolgsfall dann weiter in der Bundesliga vor allem bei Werder spielen wird, ist offen. "Ich habe mich noch nicht allzu sehr damit befasst", meinte der von einigen Klubs umworbene Rashica, der noch einen Vertrag bis 2022 an der Weser hat.

nik

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