Europa League

Quartett vor Comeback: Bellarabi hat die Nase vorn

Einige Verletzte kehren gegen Celtic in Leverkusens Aufgebot zurück

Quartett vor Comeback: Bellarabi hat die Nase vorn

Fit für Celtic: Leverkusens Karim Bellarabi.

Fit für Celtic: Leverkusens Karim Bellarabi. imago images/Sven Simon

Ursprünglich hatten sie bei Bayer 04 schon am Samstag gegen den VfL Bochum (1:0) auf die Rückkehr von bis zu fünf Profi gehofft. Doch gegen den Aufsteiger meldete sich einzig Florian Wirtz einsatzbereit - und war der Wegbereiter für den ersten Leverkusener Sieg nach vier Ligaspielen ohne Dreier.

Am Donnerstag gegen Celtic Glasgow sollen dem Nationalspieler im Idealfall vier weitere Profis folgen: So standen Lucas Alario, Patrik Schick, Karim Bellarabi und Charles Aranguiz am Mittwoch allesamt beim Abschlusstraining auf dem Platz des Ulrich-Haberland-Stadions.

Nicht alle Rückkehrer auf dem gleichen Level

"Den einen oder anderen werden wir am Donnerstag sicher sehen können, aber wahrscheinlich noch nicht alle", erklärte Gerado Seoane zu dem Quartett, das sich mit seinen Comeback-Bemühungen nicht komplett auf dem gleichen Level bewegt.

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So ist Karim Bellarabi, der schon vergangenen Woche ins Teamtraining eingestiegen ist, am nächsten dran. Der Rechtsaußen dürfte gegen die Schotten ein Kandidat für einen Joker-Einsatz sein und wäre dann auch für das Leipzig-Spiel am Sonntag eine echte Option.

Überlegungen bei Schick

Während für Mittelstürmer Alario und Sechser Aranguiz, die bereits am Dienstag zumindest große Teile des Mannschaftstrainings absolvierten, ein Startelfeinsatz gegen Celtic zu früh käme, ist bei Schick sogar unklar, ob er ins Aufgebot rutscht.

Der tschechische Mittelstürmer trainierte bislang zwar intensiv, aber noch individuell und machte am Mittwoch erstmals bei seinen Kollegen mit. Allerdings nur in deutlich eingeschränktem Rahmen. Gut möglich, dass Schick den Donnerstag nochmal zum Aufbau nutzt, gegen Celtic letztmals fehlt, um dann am Sonntag bei seinem Ex-Klub RB Leipzig in das Spieltagsaufgebot zurückzukehren.

Jobsharing gegen RB?

Seoane, der sich wie gewohnt bedeckt hielt, deutete zumindest an, dass es gegen Celtic keine Comeback-Welle geben wird. Er wolle "auf einen gesunden Mix" setzen, erklärte er zur Frage, wieviel Risiko er mit den Rückkehrern gehen werde. Wobei die Betonung auf gesund liegen dürfte. Dies ließ Seoane durchblicken, als er erklärte: "Aus den Spielern, die zu 100 Prozent zur Verfügung stehen, versuchen wir die beste Auswahl zu treffen, um das morgige Spiel mit dem besten Fokus anzugehen."

Also eher ohne jemanden aus dem Quartett in der Startelf. Denn 100 Prozent treffen bestenfalls auf Bellarabi zu, den Seoane aber vor der Partie bei RB Leipzig sicherlich nicht zu stark belasten möchte. Beim Topspiel am Sonntag in Leipzig könnte sich dies aber ändern. Durch eben Bellarabi und womöglich einem der beiden Mittelstürmer, die die Partie eventuell im Jobsharing erledigen könnten.

Stephan von Nocks

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