Bundesliga

Quaison auf den Spuren von Muto und Thurk

Mainzer Stürmer steigert seinen Marktwert

Quaison auf den Spuren von Muto und Thurk

Robin Quaison

Glänzte in Bremen: Robin Quaison. imago images

Mit drei Treffern zwischen von der 10. Minute bis zur 38. Minute erzielte Quaison am Dienstag beim 5:0 in Bremen den schnellsten Dreierpack in der Mainzer Bundesligageschichte. Mit seinen Saisontreffern Nummer fünf bis sieben zog er in die Top Ten der FSV-Bundesligatorschützen ein. Dort verdrängte er Michael Thurk, der im Mainz-Trikot 18-mal traf, Quaison kommt nun auf 19. Spitzenreiter sind Mohamed Zidan und Yunus Malli mit je 29, gefolgt von Shinji Okazaki (27), Andreas Ivanschitz und Adam Szalai (je 22), Nicolai Müller (21) sowie Eric Maxim Choupo-Moting, André Schürrle und Yoshinori Muto (alle 20).

"Gelegentlich geht Robin Quaison ein bisschen unter in den Aufzählungen der Neuzugänge. Er ist vor knapp drei Jahren für relativ wenig Geld aus Palermo gekommen als ein Talent, hat sich mittlerweile entwickelt, trifft ziemlich regelmäßig und ist auch in der schwedischen Nationalmannschaft angekommen", betont Sportvorstand Rouven Schröder, der den heute 26-Jährigen im Januar 2017 für zwei Millionen Euro Ablöse in Italien losgeeist hatte. Heute wird Quaisons Marktwerkt auf einen zweistelligen Millionenbetrag taxiert. Allerdings läuft der Vertrag nur noch bis Sommer 2021.

Dank an die Mannschaftskollegen

"Schnelle Offensive, solide Defensive", haben laut der Mainzer Nummer 7 den Ausschlag für den Kantersieg in Bremen gegeben. "Wenn ich so gute Pässe bekomme, ist das Toreschießen einfach", sagt der Schwede, schickt einen Dank an die Mannschaftskollegen und hofft auf einen positiven Hinrundenschluss am Samstag gegen Bayer Leverkusen (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker). "Wenn wir wieder unser Toplevel erreichen, dann sind wir sehr gut", weiß er um das hohe Potenzial der gelegentlich wankelmütigen Mannschaft.

Michael Ebert

Bilder zur Partie Werder Bremen - 1. FSV Mainz 05