Handball

PSG nur Zuschauer: Die Champions-League-Halbfinals stehen

Flensburg-Bezwinger Veszprem fordert Kielce

PSG nur Zuschauer: Die Champions-League-Halbfinals stehen

Freude nach einer deutlichen Niederlage in Paris: Kielce trifft im CL-Halbfinale auf Veszprem.

Freude nach einer deutlichen Niederlage in Paris: Kielce trifft im CL-Halbfinale auf Veszprem. imago images

Telekom Veszprem, Viertelfinal-Bezwinger des deutschen Meisters SG Flensburg-Handewitt, trifft im Halbfinale der Champions League auf den polnischen Spitzenklub Kielce, zu dem Nationalkeeper Andreas Wolff im Sommer wechseln wird. Den zweiten Finalisten ermitteln der spanische Meister FC Barcelona und Vardar Skopje aus Nordmazedonien.

Das Turnier am 1. und 2. Juni findet zum zehnten Mal in der Kölner Arena und zum dritten Mal nacheinander ohne Beteiligung eines deutschen Klubs statt. In dieser Saison scheiterten Flensburg und die Rhein-Neckar Löwen (Achtelfinale gegen HBC Nantes). Auch Nationalmannschaftskapitän Uwe Gensheimer ist mit dem französischen Spitzenklub Paris St. Germain dieses Mal nicht dabei: PSG zog in zwei völlig unterschiedlichen Viertelfinal-Spielen gegen Kielce den Kürzeren (24:34, 35:26).

FC Barcelona - Die letzten Spiele
THW Kiel Kiel (A)
26
:
32
Aalborg AB Handbold Aalborg AB (H)
42
:
33
MKB Veszprem KC - Die letzten Spiele
Aalborg AB Handbold Aalborg AB (A)
27
:
33
THW Kiel Kiel (A)
31
:
31
HC Vardar PRO Skopje - Die letzten Spiele
KS Vive Kielce Kielce (H)
29
:
33
FC Porto FC Porto (H)
25
:
25
KS Vive Kielce - Die letzten Spiele
HC Vardar PRO Skopje V. Skopje (A)
29
:
33
FC Porto FC Porto (A)
32
:
32
Handball Champions League - Viertelfinale

Letzter deutscher Champions-League-Sieger war Flensburg im Jahr 2014. Titelverteidiger Montpellier HB aus Frankreich scheiterte in dieser Saison bereits in der Gruppenphase.

Gespielt wird wieder mit dem "iBall"

Nach dem erfolgreichen Einsatz im Final Four 2018 wird auch in diesem Jahr wieder mit dem sogenannten "iBall" gespielt. Zudem wird es erstmals ein Spieler-Tracking geben. Über einen technologischen Chip, den jeder Spieler am Trikot trägt, werden in Echtzeit sämtliche Daten wie Wurfgeschwindigkeit, Sprunghöhe, Sprintgeschwindigkeit und Laufdistanz innerhalb eines Spiels ermittelt.

Eine ähnliche Analyse-Technologie wird ab der kommenden Saison auch die Bundesliga in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen "Kinexon" einsetzen.

msc

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