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PSG-Boss Al-Khelaifi schimpft über Barcelona und hofft auf UEFA

"Das ist nicht fair"

PSG-Boss Al-Khelaifi schimpft über Barcelona und hofft auf Eingriff der UEFA

Kein Fan des FC Barcelona: Nasser Al-Khelaifi.

Kein Fan des FC Barcelona: Nasser Al-Khelaifi. imago images/PanoramiC

In einem Interview mit "Politico" stellte sich der PSG-Boss die Fragen mitunter selbst, als es um das Finanzgebahren des FC Barcelona ging.  "Ist das fair? Nein, es ist nicht fair. Ist es legal? Ich bin mir nicht sicher", erklärte Nasser Al-Khelaifi und meinte damit den Verkauf von Vermögenswerten Barcelonas, um Bilanzen auszugleichen und in neue Spieler zu investieren.

Der 48-jährige Katarer hofft nun, dass die UEFA einschreitet. "Wenn sie das erlauben, werden andere das Gleiche tun. Die UEFA hat natürlich ihre eigenen Vorschriften. Mit Sicherheit werden sie sich alles ansehen." Al-Khelaifi hat als Vorsitzender der UEFA-Exekutivkomitees dabei durchaus ein Wörtchen mitzureden. Allerdings wird sein Klub PSG selbst regelmäßig dafür kritisiert, finanziell vom Qatar Sports Investments Fund unterstützt zu werden. 

Während die Katalanen auf die Aussagen noch nicht reagiert haben, hat der Verband eine Erklärung abgegeben, in der es hieß: "Alle Vereine, die an UEFA-Klubwettbewerben teilnehmen, werden in Übereinstimmung mit dem UEFA-Reglement zur Klublizenzierung und finanziellen Nachhaltigkeit überwacht. Entscheidungen über die Einhaltung werden von der unabhängigen Finanzkontrollkammer für Klubs (CFCB) getroffen."

Barça-Präsident Joan Laporta hatte seinen Klub jüngst "auf einem guten Weg" gesehen und als "wirtschaftlich gesund" bezeichnet. Die Katalanen hatten vor wenigen Tagen positive Finanzzahlen für die vergangene und laufende Saison bekanntgegeben.

Khelaifi: "Niemand wird die Super League zulassen"

Auch zur umstrittenen Super League fand Al-Khelaifi deutliche Worte. Das im Wesentlichen von Barcelona, Real Madrid und Juventus Turin initiierte Format werde keinen Erfolg haben. "Ich bin mir wirklich sicher, dass niemand die Super League zulassen wird. Wir müssen an alle denken, nicht nur an uns selbst. Wir müssen unsere Fans respektieren."

las