Bundesliga

Profisport im November nur noch ohne Zuschauer

Auch Bundesliga betroffen

Profisport im November nur noch ohne Zuschauer

Leere Ränge: Im November sind in Deutschlands Profi-Sportstätten keine Zuschauer zugelassen.

Leere Ränge: Im November sind in Deutschlands Profi-Sportstätten keine Zuschauer zugelassen. imago images

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die harten Beschlüsse von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie verteidigt. "Wir müssen handeln, und zwar jetzt", sagte die Kanzlerin am Mittwoch nach Beratungen mit den Ministerpräsidenten der Länder. Es gehe darum, eine akute nationale Gesundheitsnotlage zu vermeiden. "Die Kurve muss wieder abflachen", sagte Merkel. Man brauche jetzt im November eine befristete "nationale Kraftanstrengung". Die Kanzlerin sprach von harten und belastenden Maßnahmen.

Zuletzt hatte es etwa in der Bundesliga mithilfe von Hygienekonzepten in den Stadien eine Teilzulassung von Fans gegeben. Jetzt haben Bund und Länder dem gesamten Profisport wieder Geisterspiele verordnet.

Ein umfassendes Hygienekonzept hatte dem Profifußball im vergangenen Frühjahr die Wiederaufnahme des Spielbetriebes mit Geisterspielen ermöglicht. Für die aktuelle Saison erhielten die DFL wie der gesamte Sport von der Politik grünes Licht, zumindest bis zu 20 Prozent der Gesamtkapazität der Stadien auslasten zu dürfen. Genutzt werden konnte das schon in den letzten Wochen in den wenigsten Fällen.

Die kommenden Spieltage in Bundesliga, 2. und 3. Liga beginnen an diesem Freitag und damit noch im Oktober. Allerdings haben unter anderem Schalke 04 oder Borussia Mönchengladbach bereits mitgeteilt, dass sie ihre Heimspiele vor leeren Rängen austragen werden.

Auf einen Stillstand muss sich der Freizeit- und Amateursportbetrieb einstellen. Individualsport wie Joggen soll weiterhin erlaubt sein.

jpe/tru