Bundesliga

Probleme mit Ruthenbeck: Bade geht, Menger kommt

Neuer Torwarttrainer beim FC

Probleme mit Ruthenbeck: Bade geht, Menger kommt

Zusammenarbeit wohl bald beendet: Torwarttrainer Alexander Bade, hier mit Timo Horn, verlässt die Kölner.

Zusammenarbeit wohl bald beendet: Torwarttrainer Alexander Bade, hier mit Timo Horn, verlässt die Kölner. imago

Hintergrund dieser Personalie: Probleme in der Zusammenarbeit zwischen dem langjährigen Torwarttrainer Alex Bade und dem neuen Trainer Stefan Ruthenbeck führten zu Missverständnissen und Vorbehalten im Binnenverhältnis, die schließlich nicht mehr zu lösen waren und zur Entzweiung zwischen Bade und den Verantwortlichen führten.

Seit insgesamt über 20 Jahren ist Bade für den 1. FC Köln tätig. Zunächst als Jugendspieler, dann als Profi, seit 2009 schließlich als Torwarttrainer. Der gebürtige Berliner gilt längst als Kölner Urgestein.

Doch im Zuge der Verwerfungen der vergangenen Wochen scheint es nun zum Bruch zwischen dem Klub und Bade zu kommen, dessen Auflösung des unbefristet laufenden Arbeitsvertrages zu erwarten ist. Zwar erhielt Bade eine Einladung zur Staff-Sitzung am Dienstag, eine Trennung allerdings erscheint als wahrscheinlichste Lösung.

Mit Andreas Menger verpflichtete der FC einen alten Bekannten: Auch er spielte als Profi für den 1. FC Köln und arbeitete in der Bundesliga als Torwarttrainer in Stuttgart und Frankfurt. Als Spieler stand er 1994 für drei Jahre bei der SpVgg Greuther Fürth unter Vertrag, sein Trainer damals hieß unter anderem Armin Veh, der ihn nun für den FC verpflichtet.

Frank Lußem