Regionalliga

Prinzen coacht den "kleinen" Club

Nürnberg: Nachfolger für Nüssing gefunden

Prinzen coacht den "kleinen" Club

Roger Prinzen, hier als VDV-Coach, wird Trainer der U 23 beim 1. FC Nürnberg.

Roger Prinzen, hier als VDV-Coach, wird Trainer der U 23 beim 1. FC Nürnberg. picture alliance

Nüssing musste im Winter einspringen, nachdem der eigentliche U-23-Coach Michael Wiesinger als Nachfolger des kurzfristig zum VfL Wolfsburg gewechselten Dieter Hecking zum Trainer der Lizenzmannschaft befördert worden war. Im Verbund mit Armin Reutershahn führte Wiesinger den Club auch in der Rückrunde in ruhiges Fahrwasser, so dass er am Ende der abgelaufenen Saison mit einem neuen Vertrag ausgestattet wurde.

Da aber Dieter Nüssing nur interimsmäßig zur Verfügung stand, musste ein neuer Trainer für das Regionalliga-Team gefunden werden. Zunächst befanden sich die Franken in aussichtsreichen Verhandlungen mit Oscar Corrochano, der zuletzt im Betreuerstab der deutschen U 21 arbeitete. Beide Seiten konnten sich aber letztendlich nicht auf eine Zusammenarbeit einigen.

1. FC Nürnberg II - Vereinsdaten
1. FC Nürnberg II

Gründungsdatum

04.05.1900

Vereinsfarben

Rot-Weiß

1. FC Nürnberg II - Die letzten Spiele
TSV Aubstadt TSV Aubstadt (H)
6
:
3
SpVgg Bayreuth Bayreuth (A)
2
:
0

Nun unterschrieb Roger Prinzen einen Zweijahresvertrag am Valznerweiher. Der ehemalige Bundesligaprofi (60 Spiele, sechs Tore für Wattenscheid) war zuletzt Sportlicher Leiter beim Liechtensteiner Fußballverband und gleichzeitig Trainer der U-21- und U-15-Auswahl des Fürstentums.

"Wir haben mit mehreren Kandidaten gesprochen und sind überzeugt, dass wir mit Roger Prinzen den geeigneten Mann für unsere U 23 gefunden haben", wird Rainer Zietsch, der Leiter des NachwuchsLeistungsZentrum (NLZ) beim 1. FC Nürnberg, auf der Vereins-Website zitiert. "Aufgrund seiner bisherigen Erfahrungen im Jugend- und Herrenbereich bringt er die optimalen Voraussetzungen für die Aufgabe mit."

Prinzen war während seiner aktiven Karriere in Deutschland unter anderem auch noch für Hannover 96, Darmstadt 98 und die SpVgg Greuther Fürth am Ball (147 Zweitligaspiele, elf Tore). Bei Austria Lustenau ließ er dann seine Karriere ausklingen und wechselte anschließend ins Management. Gleichzeitig machte er alle Trainerscheine und stieg im Jahr 2007 in das Trainergeschäft ein. Prinzen war auch als Trainerausbilder in der Schweiz und für die Spielergewerkschaft Vereinigung der Vertragsfußballspieler e. V. (VDV) tätig.