2. Bundesliga

Preußers Forderungen gegen "körperlich starke" Heidenheimer

Düsseldorf: Auch Siebert an Corona erkrankt

Preußers Forderungen gegen das "körperlich starke" Heidenheim

Ruhe bewahren, aber bereit sein: Düsseldorf und Christian Preußer sind gegen Heidenheim am Ball.

Ruhe bewahren, aber bereit sein: Düsseldorf und Christian Preußer sind gegen Heidenheim am Ball. imago images/eu-images

Düsseldorfs Startelf wird am Freitagabend (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) gegen den FCH gegenüber der 0:1-Niederlage in Dresden ein verändertes Gesicht zeigen. Dies bestätigte Preußer auf der Pressekonferenz am Donnerstag: "Ein, zwei Positionen für morgen sind noch offen. Wir werden - auch abgesehen von Flo Kastenmeier - nicht mit der gleichen Startelf wie in Dresden auflaufen."

Bezüglich des Ausfalls des etatmäßigen Stammtorhüters hat der Fortuna-Coach keine Bauchschmerzen: "Wir sind froh, dass Rapha Wolf bei uns ist, es ist gut, so eine erfahrene Nummer zwei zu haben. Er wird in den nächsten beiden Partien spielen - je nachdem, wie der Verlauf bei Flo ist, auch länger. Wir haben vollstes Vertrauen in ihn."

Auch Siebert in Quarantäne

Ebenfalls nicht zur Verfügung steht Youngster Siebert. Der 19-Jährige, der aktuell in Düsseldorfs zweiter Riege in der Regionalliga West zum Einsatz kommt und nach Vereinsangaben doppelt geimpft ist, wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Siebert begab sich in eine häusliche Quarantäne, in der sich seit Mittwoch auf Anordnung des Gesundheitsamtes auch Thomas Pledl als enge Kontaktperson Kastenmeiers befindet. 

Wir müssen mit verschiedenen Situationen im Spiel umgehen können.

Christian Preußer

Gegen die Schwaben ruft Preußer sein Team zu mehr Durchsetzungsvermögen auf: "Wir müssen morgen bereit sein, uns erwartet eine Mannschaft, die körperlich stark ist." Der 37-Jährige erwartet zudem Wachsamkeit und Flexibilität: "Wir müssen mit verschiedenen Situationen im Spiel umgehen können. Was passiert, wenn wir die erste Chance vergeben? Was, wenn wir in Rückstand geraten? Auch darauf müssen wir vorbereitet sein."

Die eigenen Fans weiß Preußer trotz der sehr durchwachsenen Heimbilanz (1/3/2) im Boot: "Ich habe in den bisherigen Heimspielen den Eindruck gewonnen, dass unsere Zuschauer ein sehr gutes Gespür dafür haben, wann die Mannschaft Unterstützung braucht. Aber wir müssen natürlich unseren Teil zu einer guten Stimmung beitragen."

jch

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