Regionalliga

Preußen holen Ghindovean und Kok - Holtby geht nach Gladbach

Kaderveränderungen in Münster

Preußen holen Ghindovean und Kok - Holtby geht nach Gladbach

Wechsel von Meiderich nach Münster: Darius Ghindovean.

Wechsel von Meiderich nach Münster: Darius Ghindovean. imago images/Nico Herbertz

Der eine Neue kommt aus der 3. Liga, der andere aus dem norwegischen Unterhaus: Sowohl Darius Ghindovean vom MSV Duisburg, als auch Thomas Kok vom Erstliga-Aufsteiger FK Jerv spielen künftig für den SC Preußen. Der rumänische Mittelfeldspieler Ghindovean bringt die Erfahrung von 13 U-Länderspielen und 29 Drittliga-Partien mit nach Münster. Der Niederländer Kok war in seinem Heimatland im Nachwuchs für Willem II Tilburg aktiv, später beim Zweitligisten FC Dordrecht, ehe er nun mit Jerv kürzlich in Norwegens 1. Liga aufstieg und dabei 28 Partien bestritt.

"Darius ist ein sehr talentierter, technisch starker Spieler mit einem großen Laufvermögen. Wir versprechen uns sehr viel von ihm und sind überzeugt davon, dass er bei uns den nächsten großen Schritt im Profibereich gehen kann" sagte Sportdirektor Peter Niemeyer über Ghindovean (20).

Der defensiver orientierte Kok (23) sei, so Niemeyer, "ein fußballerisch sehr starker Mittelfeldspieler mit großer Spielintelligenz. Er hat in den Niederlanden und in Norwegen bereits auf höchstem Niveau gespielt und bringt noch mal ein Extraportion Qualität in unseren Kader".

Holtby verlässt den Adlerklub

Durch den Transfer von Ghindovean konnte der SC Preußen auch dem Wechselwunsch von Joshua Holtby nachkommen, der sich der U 23 von Borussia Mönchengladbach anschließen wird. Der 26-Jährige, Bruder von Lewis Holtby (Holstein Kiel), kam im Saisonverlauf zwar in 18 von möglichen 23 Regionalligapartien zum Einsatz, meist aber nur als Einwechselspieler. "Joshua ist ein ehrgeiziger Spieler, der natürlich mehr Spielzeiten haben möchte. Diese können wir ihm aber angesichts der großen Konkurrenz in unserem Mittelfeld nicht garantieren. Josh hat sich in den eineinhalb Jahren bei uns immer tadellos verhalten und sich in jedem Training voll reingehängt, sodass wir uns dazu entschieden haben, ihm keine Steine in den Weg zu legen", sagte Niemeyer.

Die Preußen befinden sich bei Schließung des Transferfensters mitten im Aufstiegsrennen der Regionalliga West. Nur zwei Punkte hinter Primus Rot-Weiss Essen liegen die Westfalen auf Platz zwei, haben jedoch auch ein Spiel mehr absolviert als RWE. Gegen den FC Wegberg-Beeck gelang am Samstag ein knapper 1:0-Heimsieg an der Hammer Straße.

aho

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