Bundesliga

Preetz: "So einen Moment würde man gerne festhalten"

Herthas Manager im kicker-Interview

Preetz: "So einen Moment würde man gerne festhalten"

Strahlt derzeit zurecht über beide Ohren: Herthas Manager Michael Preetz.

Strahlt derzeit zurecht über beide Ohren: Herthas Manager Michael Preetz. imago

kicker: Ein souveräner Sieg bei einem unangenehmen Gegner. Sehen Sie das ähnlich?

Michael Preetz: Ja, genau. Darmstadt spielt eine tolle Runde, ist sehr unangenehm zu bespielen. Aber wir haben einen klasse Auftritt hingelegt, das muss man so sagen. Begünstigt durch das frühe Tor haben wir über 90 Minuten gut gespielt, das waren ein toller Sieg und wichtige drei Punkte.

kicker: Ihre Mannschaft hat die ersten vier von insgesamt fünf Chancen genutzt. Ist die Effektivität eine neugewonnene Stärke?

Preetz: Es hilft immer, wenn du effektiv bist. Das ist wahnsinnig schwer und hat mit Sicherheit damit zu tun, dass die Mannschaft Selbstvertrauen hat. Heute war die Auswertung in der Tat fantastisch und dann ist so ein Ergebnis möglich.

kicker: Durch den Sieg steht Hertha auf Rang drei.

Preetz: So einen Moment würde man gerne festhalten, das geht aber nicht. Unser Blick geht nach vorne zum DFB-Pokalspiel gegen Nürnberg am Mittwoch und da interessiert es nicht mehr, wie wir heute gespielt haben, sondern da wollen wir unbedingt überwintern. So können wir uns nur kurz über diese tolle Leistung freuen und konzentrieren uns dann auf Nürnberg.

kicker: Je nach Ausgang der letzten Partie gegen Mainz 05 könnten sie den Platz und den Moment ja vielleicht doch knapp einen Monat über die Winterpause konservieren...

Preetz: Da sind wir im Konjunktiv. Wie gesagt, wir blicken jetzt auf Nürnberg. Das ist unser Spiel. Wir wollen diesen Wettbewerb endlich mal drehen aus Hertha-Sicht, weil wir uns da in den letzten Jahrzehnten nicht mit Ruhm bekleckert haben. Dann kommt Mainz und dann schauen wir mal, wie es unterm Weihnachtsbaum aussieht...

Interview: Partick Kleinmann