Frauen

Turbine Potsdam und Jena kehren in Frauen-Bundesliga zurück

Aufstieg am letzten Spieltag perfekt gemacht

Potsdam und Jena kehren in die Frauen-Bundesliga zurück

Jubel gab es am Sonntag in Potsdam und Jena.

Jubel gab es am Sonntag in Potsdam und Jena.

Der Aufstiegskampf in der 2. Frauen-Bundesliga hatte sich bis auf den letzten Spieltag zugespitzt. Der 1. FFC Turbine Potsdam ging mit 52 Punkten als Spitzenreiter ins letzte Duell. Dahinter lauerten Carl Zeiss Jena (51) und der SV Meppen (50).

Freuen durften sich nach Abpfiff über den Aufstieg Potsdam (2:1 in Ingolstadt) und Jena (2:0 gegen Hoffenheim II), die beide ihre Spiele gewannen. Auch der SV Meppen macht mit einem klaren 5:1 gegen Wolfsburg II seine Hausaufgaben, mit einem Punkt Rückstand reicht es für den SVM am Ende aber nur zu Rang drei.

Potsdam nach einem Jahr wieder da

Das Aufstiegsrennen

Potsdam kehrt damit nach einem Jahr zurück in die Frauen-Bundesliga. Dort hatten die Turbinen einst große Erfolge gefeiert. Insgesamt sechsmal gab es den Meistertitel (2004, 2006, 2009-2012) zu bejubeln, ehe vergangene Saison der Absturz als Tabellenletzter folgte. Nun hat das Team von Trainer Marco Gebhardt den Ausrutscher behoben.

In 26 Spielen feierte Turbine insgesamt 17 Siege und holte 55 Punkte. Mit 37 Treffern agierte der Angriff der Potsdamerinnen im Vergleich zu den anderen Teams im Aufstieg zwar eher spartanisch, doch die gute Defensive (nur 18 Gegentore) riss es am Ende raus.

Jena feiert auch den Aufstieg

    Mit vier Siegen in Folge hatte sich Carl Zeiss Jena einen Spieltag vor Schluss auf den zweiten Tabellenplatz gehievt und sich somit in eine Top-Position gebracht. Auf heimischen Rasen durfte die Mannschaft um Trainer Florian Kästner schließlich den Aufstieg bejubeln. Die seit 2017 bestehende Frauen-Abteilung des Traditionsklubs hatte zuletzt 2021/22 einmalig in der Bundesliga gespielt.

    sts, mst

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