Frauen

Alexandra Popp kehrt in Startelf der Frauen-Nationalmannschaft zurück

Berger gegen Norwegen im Tor

Popp kehrt in die Startelf zurück

Wird gegen Norwegen in der Startelf stehen: Alexandra Popp.

Wird gegen Norwegen in der Startelf stehen: Alexandra Popp. imago images

Die am Samstag positiv auf Corona getestete Felicitas Rauch sowie die Kontaktpersonen der Gruppe 1, Sara Doorsoun, Lena Oberdorf und Svenja Huth, haben das Mannschaftsquartier in Gravenbruch bei Frankfurt verlassen und sind am Sonntag und Montag per DFB-Shuttles nach Wolfsburg befördert worden. Wie der DFB am Montag mitteilte, ergaben weitere PCR-Testungen am Sonntag und Montag ausschließlich negative Ergebnisse - auch bei Rauch. Das weitere Vorgehen werde nun mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmt. Ob das Wolfsburger Quartett dann wieder zurückreisen darf, ist demnach offen.

Derzeit ist jedenfalls nur Alexandra Popp aus den Reihen des letztjährigen Double-Siegers noch übrig geblieben. Die 30-Jährige soll im Testspiel am Dienstag in Wiesbaden gegen Norwegen (16 Uhr, LIVE! im ZDF und bei kicker) von Beginn an zum Einsatz kommen. Und auch 90 Minuten spielen - wenn möglich. "So ist es geplant", erzählte die Bundestrainerin.

Spielersteckbrief Popp
Popp

Popp Alexandra

Spielersteckbrief Berger
Berger

Berger Ann-Katrin

Spielersteckbrief Frohms
Frohms

Frohms Merle

Popp hatte sich am 4. April im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Bayern München eine schwere Prellung zugezogen und wurde am Samstag beim 5:2-Sieg der Nationalmannschaft gegen Australien (ebenfalls in Wiesbaden) noch geschont. Als einzige Spielerin des dezimierten DFB-Kaders saß die Kapitänin über 90 Minuten auf der Bank.

Torwartwechsel in Wiesbaden

Im Tor wird Martina Voss-Tecklenburg eine Veränderung vornehmen: Ann-Katrin Berger wird für die etatmäßige Nummer eins Merle Frohms zum Einsatz kommen. "Sie ist eine gestandene Persönlichkeit, hat eine große Präsenz, ist mutig und weiß, was sie will", schwärmt die Bundestrainerin von der 30-jährigen Torhüterin, die seit zwei Jahren beim englischen Meister FC Chelsea spielt. "Auf der Torhüterposition haben wir keine Mangel an Qualität", erzählt Voss-Tecklenburg. Das gilt aber auch für alle anderen Mannschaftsteile. "Wir haben gegen Australien eine unfassbar gute Leistung abgeliefert und gnadenlos das ausgenutzt, was die Australierinnen uns angeboten haben", schwärmt Abwehrchefin Marina Hegering über die Partie vom Samstag.

Gunnar Meggers

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