Abstieg

Polizei stuft FCK gegen Dresden als "Hochrisikospiel" ein

Zuschauerkapazität wird reduziert für Pufferzonen

Polizei stuft Partie FCK gegen Dresden als "Hochrisikospiel" ein

Die Polizei stuft das Relegationsduell auf dem Betzenberg als "Hochrisikospiel" ein.

Die Polizei stuft das Relegationsduell auf dem Betzenberg als "Hochrisikospiel" ein. imago/Eibner

Drei Tage vor dem Duell zwischen dem Drittliga-Dritten aus der Pfalz und dem Zweitliga-16. aus Sachsen (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker) stellt sich die Polizei auf Zwischenfälle ein. "Das Verhältnis der beiden Fanlager zueinander ist angespannt", teilte das zuständige Polizeipräsidium Westpfalz dem sid mit: "Auseinandersetzungen sind nicht auszuschließen."

Dass das Spiel auf dem Betzenberg als "Hochrisikospiel" eingestuft wurde, überrascht nicht. In den Regularien des DFB findet sich der Terminus "Hochrisikospiel" nicht, auch der Begriff "Risikospiel" ist nicht gesetzlich definiert. In den Regularien des Verbandes (Abschnitt IV. Sonstige Maßnahmen, Paragraf 32) sind "Spiele mit erhöhtem Risiko" definiert als solche, "bei denen aufgrund allgemeiner Erfahrung oder aktueller Erkenntnisse die hinreichende Wahrscheinlichkeit besteht, dass eine besondere Gefahrenlage eintreten wird".

Relegation

Ein Ampelsystem mit der Abstufung Rot für Risikospiele, Gelb für Spiele unter Beobachtung und Grün (alle anderen Spiele) kategorisiert prinzipiell die Partien. Das erste Relegationsspiel zwischen dem FCK und der SGD erhielt demnach die Einstufung Rot.

Beide Lager beinhalten zahlreiche Fans, die bereits mit typischen Verhaltensweisen in Erscheinung getreten sind.

Mitteilung der Polizei Westpfalz

"Beide Lager beinhalten zahlreiche Fans, die bereits mit typischen Verhaltensweisen in Erscheinung getreten sind", hieß es vonseiten der Polizei hinsichtlich gewaltbereiter Anhänger. Mit wie vielen Beamten die Polizei im Einsatz sein wird, gaben die Verantwortlichen "aus taktischen Gründen" nicht bekannt.

Reduzierte Kapazität für Pufferzonen

Die Begegnung im Fritz-Walter-Stadion ist bereits ausverkauft, 5000 Fans aus Dresden werden erwartet. Um Pufferzonen zwischen den Anhängergruppen in der Arena einzurichten, wurde die Kapazität auf 46.895 Plätze reduziert.

bst