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Politt und Kämna im vorläufigen Aufgebot

Deutschland Tour 2022: Weltmeister Ganna soll starten

Politt und Kämna im vorläufigen Aufgebot

Titelverteidiger Nils Politt geht auch 2022 bei der Deutschland Tour an den Start.

Titelverteidiger Nils Politt geht auch 2022 bei der Deutschland Tour an den Start. IMAGO/Sirotti

Am 24. August startet in Weimar die Deutschland Tour 2022, am 28. August wird in Stuttgart der Sieger und Nachfolger von Titelverteidiger Nils Politt gekürt. Die Zuschauer können sich dabei auf ein illustres Fahrerfeld freuen.

Harte Konkurrenz für Politt und Bahaus

Denn neben Vorjahressieger Politt steht auch Kletterkünstler Lennard Kämna im vorläufigen Aufgebot von Bora-hansgrohe, der Raublinger Rennstall nominierte zudem Maximilian Schachmann. Aus deutscher Sicht wollen Phil Bauhaus (Bahrain-Victorious) und Max Kanter (Movistar) um Siege sprinten, ihre Konkurrenz ist allerdings hart: Mit dem niederländischen Tour-Etappensieger Fabio Jakobsen (QuickStep-AlphaVinyl), dem Australier Caleb Ewan (Lotto Soudal), dem Kolumbianer Fernando Gaviria (UAE Emirates) oder dem neuen niederländischen Jungstar Olav Kooij (Jumbo-Visma) tritt die internationale Elite der endschnellen Fahrer an.

Doch auch Politt wird um einen erneuten Triumph hart kämpfen müssen. Denn Klassikerspezialisten wie der Norweger Alexander Kristoff (Intermarche-Wanty), der Belgier Greg van Avermaet (Ag2r), der Däne Kasper Asgreen (QuickStep-AlphaVinyl) sind ebenso Anwärter auf den Gesamtsieg wie Rundfahrer vom Schlage eines Romain Bardet (Frankreich, DSM), Pelle Bilbao (Spanien, Bahrain-Victorious) oder Jakob Fuglsang (Dänemark, Israel-PremierTech). Eher den Sieg zum Auftakt hat Filippo Ganna (Ineos-Grenadiers) im Visier: Der italienische Zeitfahr-Weltmeister will seinem Regenbogen-Trikot zum Auftakt beim Prolog in Weimar alle Ehre machen.

Falls die Ärzte grünes Licht geben: Bernal könnte in Deutschland Comeback feiern

Zudem könnte es ein spektakuläres Comeback geben: Denn laut einem Bericht der "Gazzetta dello Sport" hat Ineos-Grenadiers Egan Bernal nominiert. Sollten die Ärzte grünes Licht geben, könnte der Kolumbianer und Tour-Sieger von 2019 erstmals seit der Vuelta 2021 wieder ein Rennen bestreiten. Bernal war in seiner Heimat im Januar im Training auf einen Bus aufgefahren und hat sich bei dem Sturz etliche Brüche - unter anderem der Wirbelsäule - zugezogen. Phasenweise hing sein Leben am seidenen Faden, erst nachdem er nach zwei Wochen aus der Intensivstation entlassen werden konnte, durften seine Familie und die Radsport-Welt aufatmen.

jer

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