Regionalliga

Nach "Pöbeleien" und "Falschaussagen": Sperre für Uwe Wolf

Ehemaliger Aalen-Coach bekommt siebenmonatige Sperre

"Pöbeleien" und "Falschaussagen": Trainer Wolf wird vom DFB bestraft

Muss bis zu seiner nächsten Traineraufgabe zunächst noch eine Sperre absitzen: Uwe Wolf.

Muss bis zu seiner nächsten Traineraufgabe zunächst noch eine Sperre absitzen: Uwe Wolf. imago images/Eibner

Der Beginn der siebenmonatigen Sperre für den damaligen Trainer des Südwest-Regionalligisten VfR Aalen wurde rückwirkend auf den 17. Februar festgelegt, wie der DFB am Dienstagabend mitteilte. Ab dem 1. Juli werde der Rest der Sperre zudem zur Bewährung ausgesetzt, die Bewährungszeit wird am 31. Dezember 2023 enden. Wolf stimmte dem Urteil zu, es ist somit rechtskräftig.

Zur Trennung mit dem VfR war es Mitte Februar nach angeblichen "Pöbeleien", "Falschaussagen" und anderem groben Fehlverhalten gekommen, hieß es damals von Seiten des Vereins.

Einige Vergehen

Der 54-Jährige, der auch schon den TSV 1860 München, Hessen Kassel und viele Jahre Wacker Burghausen betreut hat (2013 bis 2017), habe sich am 28. September 2021 im Spiel beim VfB Stuttgart II beleidigend gegenüber Zuschauern der Heimmannschaft geäußert und verhalten.

Außerdem habe Wolf, der inzwischen nach seinem Aus in Aalen weitergezogen ist und bei Real Madrid hospitiert hat, am 9. Oktober 2021 in der Partie beim FC Homburg, als ein Innenraumverbot für ihn bestand, gegen die damit einhergehende Kontaktsperre mit der Mannschaft verstoßen. Im Vorfeld der daraus resultierenden Sportgerichtsverhandlung am 7. Dezember 2021 habe er zudem versucht, einen seiner Spieler vor dessen Zeugenaussage zu beeinflussen, heißt es in der Mitteilung weiter.

dpa, mag