Bundesliga

Podolski hofft auf Bremen

Bayern: Topspiel am 10. Februar

Podolski hofft auf Bremen

Lukas Podolski

Es geht wieder aufwärts: Lukas Podolski hat ein kurzes Lauftraining absolviert. imago

Fünf Monate vor dem Beginn des Turniers in Österreich und in der Schweiz laboriert der 22-jährige Stürmer an einem "leichten Bandscheibenvorfall", wie sein Klubtrainer Ottmar Hitzfeld am Sonntag bestätigte. Eingehende Untersuchungen am Montag bestätigten dies. "Lukas wird am Dienstag mit der Reha beginnen", so Hitzfeld am Montag. "Da wird man dann sehen, ob es Rückschläge gibt. Aber vielleicht darf er in der nächsten Woche schon wieder mittrainieren."

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Für das Achtelfinale im DFB-Pokal am kommenden Dienstag in Gelsenkirchen gegen den Nord-Regionalligisten Wuppertaler SV steht Podolski definitiv nicht zur Verfügung. Auch der Liga-Auftakt am Freitag bei Hansa Rostock kommt noch nicht in Frage, ein großes Fragezeichen steht zudem hinter einem Länderspieleinsatz am 6. Februar in Österreich. Podolski selbst hat das Testspiel in Wien schon abgehakt. Er will am 10. Februar im Topspiel gegen Werder wieder einsatzfähig sein wird. "Gegen Bremen wird es hinhauen, denke ich", sagte er am Dienstag gegenüber dem "Deutschen Sportfernsehen" (DSF). Zuvor hatte Podolski ein 20-minütiges Lauftraining ohne Beschwerden absolviert. Die Blessur Podolskis dürfte also auch bei Bundestrainer Joachim Löw Sorgenfalten verursachen. Die Zahl seiner Problemkinder vergrößert sich dadurch. Viele Spieler sind derzeit verletzt oder kommen in ihren Vereinen nicht über die Reservistenrolle hinaus.

Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld muss indes am Dienstag im Pokal neben "Poldi" möglicherweise auch auf dessen Kumpel Bastian Schweinsteiger (Oberschenkelprellung) und Andreas Ottl (Zerrung) verzichten.