Bundesliga

Lukas Podolski dementiert Aussage von Kölns Präsident Werner Wolf

Wirbel um Kontakt mit Klub-Ikone

Podolski dementiert Aussage von Kölns Präsident Wolf

Widersprach dem FC-Präsidenten: Lukas Podolski.

Widersprach dem FC-Präsidenten: Lukas Podolski. Getty Images

Der 36-Jährige dementierte Wolfs Aussage, wonach der Klub und Podolski für die Zeit nach dessen Karriereende im Dialog stünden und die Tür "immer offen" sei. "Während der Mitgliederversammlung des FC wurde erklärt, dass ich a.) in der kommenden Saison nicht zum FC zurückkehren werde, aber man b.) mit mir in einem guten Dialog sei", schrieb der Weltmeister von 2014 in den sozialen Netzwerken und führte fort: "a.) kann ich bestätigen, b.) nicht. Der Vorstand des 1. FC Köln steht und stand mit mir nicht in Kontakt."

Noch während der Mitgliederversammlung stellte Wolf deshalb klar: "Ich habe die Aussage getätigt, dass Lukas mit dem 1. FC Köln in einem permanenten Austausch steht. Das tut er mit Alexander Wehrle fast ein- bis zweimal die Woche. Da Herr Wehrle mich darüber informiert, weiß ich, wie eng der Austausch ist." Er habe nicht gemeint, dass er persönlich in Kontakt zu Podolski stehe, so Wolf. Geschäftsführer Wehrle bestätigte: "Ich bin mit Lukas im Austausch zu Projekten verschiedener Ansätze. Der Inhalt ist vertraulich. Schauen wir mal, was die Zukunft bringt."

Anfang Juni hatte Podolski, der insgesamt 14 Jahre für den FC spielte, in einem Interview mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger" selbst erklärt, dass er "noch nicht" gedenke, nach einem Amt beim 1. FC Köln zu streben. "Stand heute will ich noch ein, zwei Jahre spielen", sagte die Klub-Ikone, kritisierte aber gleichzeitig den Vorstand am Geißbockheim. Dieser wirke auf ihn, "als säßen sie in einer Dunkelkammer und würden versuchen, den Verein von dort zu leiten".

Wehrles Treuebekenntnis

Ein Treuebekenntnis gab indes Wehrle am Donnerstag ab. "Ich hinterlege hier: Ich werde weder zum VfB Stuttgart wechseln, noch werde ich Nachfolger von Christian Seifert bei der Deutschen Fußball Liga." Wehrle ist seit Januar 2013 Finanz-Chef in Köln und hat einen Vertrag bis 2023. Lesen Sie auch: Nach achteinhalb Stunden - Wettich FC-Vizepräsident

drm

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