Tennis

Petkovic: Abschied "nicht in der vordersten Front meines Gehirns"

Auch Schunk und Korpatsch scheitern - Maria weiter

Petkovic: Abschied "nicht in der vordersten Front meines Gehirns"

Frühes Aus und Gedanken an den Abschied, aber nicht "in der vordersten Front meines Gehirns": Andrea Petkovic.

Frühes Aus und Gedanken an den Abschied, aber nicht "in der vordersten Front meines Gehirns": Andrea Petkovic. Getty Images

Petkovic verlor am Dienstag mit 4:6, 3:6 gegen die Schweizerin Viktorija Golubic und scheiterte damit wie zuletzt 2019 schon zum Auftakt. Die Darmstädterin gab auf dem von ihr wenig geliebten Rasen viermal den Aufschlag ab und erlaubte sich das komplette Spiel über zu viele leichte Fehler.

Nach den Niederlagen in Australien, bei den French Open und jetzt auch in Wimbledon schon so Gedanken gehabt habe, es könnte das letzte Mal hier gewesen sein.

Andrea Petkovic

Nach dem Spiel sprach Petkovic über ein mögliches letztes Mal in Wimbledon. "Ich bin da relativ entspannt und versuche mich auf mein Tennis zu konzentrieren", so die Darmstädterin gegenüber "Sky". Allerdings räumte sie auch freimütig ein, dass sie "nach den Niederlagen in Australien, bei den French Open und jetzt auch in Wimbledon schon so Gedanken gehabt habe, es könnte das letzte Mal hier gewesen sein". Dennoch sei ein Abschied von diversen Turnierorten "nicht in der vordersten Front meines Gehirns".

So lange ihr Körper noch hält, habe sie "immer noch großen Spaß am Tennis. Manchmal macht er seine Mätzchen, aber er hält auch noch oft genug durch", so Petkovic. Heißt also: "Gucken wir mal."

Nachwuchshoffnung Schunk verliert gegen Buzarnescu

Bei ihrem Wimbledon-Debüt unterlag die 18 Jahre alte Schunk in 76 Minuten der Rumänin Mihaela Buzarnescu klar mit 4:6, 2:6. Die Leimenerin hatte sich mit drei Zwei-Satz-Siegen in der Qualifikation erstmals ins Hauptfeld gekämpft. Bei den French Open war Schunk ebenfalls in der ersten Runde ausgeschieden. Tamara Korpatsch (Hamburg) gab den entscheidenden Satz gegen die Britin Heather Watson zum 7:6 (9:7), 5:7, 2:6 ab.

Maria nimmt den Faden auf - Dreisatzsieg gegen Sharma

Tatjana Maria hat als dritte deutsche Spielerin in Wimbledon die zweite Runde erreicht. Die zweifache Mutter, die vor 15 Jahren ihr Debüt im All England Club gegeben hatte, setzte sich gegen die Australierin Astra Sharma 4:6, 6:3, 6:4 durch. Das Match war am Montagabend wegen Dunkelheit unterbrochen worden. Am Mittwoch trifft Maria auf die an Position 26 gesetzte Rumänin Sorana Cirstea. "Wimbledon ist mein Lieblings-Grand-Slam und es ist das erste Grand-Slam-Match, das ich mit beiden Töchtern gewonnen habe. Das ist etwas Besonderes", schwärmte Maria. Zuletzt hatte sie 2018 in Wimbledon eine Partie für sich entschieden.

Am ersten Wimbledon-Turniertag waren in der Damen-Konkurrenz Angelique Kerber und Jule Niemeier als deutsche Starterinnen weitergekommen.

bst