Basketball

New Orleans Pelicans trennen sich von Van Gundy, Wizards von Brooks

Trainerentlassungen in New Orleans und Washington

Pelicans trennen sich von Van Gundy, Wizards von Brooks

Achtmonatige Amtszeit: Stan Van Gundy.

Achtmonatige Amtszeit: Stan Van Gundy. Getty Images

Nach nur acht Monaten endet das Kapitel Van Gundy bei "NOLA" also schon wieder. Franchise und Head Coach gehen getrennte Wege, heißt es in US-Medien. Die Trennung sei das Resultat einer enttäuschenden Saison mit nur 31 Siegen bei 41 Niederlagen sowie vor allem einer enttäuschenden Defense einer sehr jungen Mannschaft. Gleich 14 Spiele verlor New Orleans nach zuvor zweistelliger Führung.

Geliebäugelt war eigentlich mit einem Vorstoß in die Play-offs worden, doch die finden in diesen Wochen ohne die Pelicans statt. Van Gundy hätte eigentlich als Nachfolger von Alvin Gentry den Turnaround schaffen sollen, viele Spieler seien aber offenbar mit seinem Führungsstil nicht zurechtgekommen - insbesondere All-Star-Forward Brandon Ingram.

Wer bei den Pelicans als Head Coach übernimmt, ist noch offen. Auch für den Nachfolger wird der Erfolgsdruck nicht klein sein.

Wizards trennen sich von Brooks

Auch in der US-Hauptstadt gab es ein Stühlerücken: Scott Brooks erhält keinen neuen Vertrag bei den Washington Wizards, obwohl er das Team um Russell Westbrook und Bradley Beal (auch der Deutsche Isaac Bonga steht im Kader) erstmals nach drei Saisons wieder in die Play-offs geführt hatte.

In insgesamt fünf Spielzeiten erreichte Brooks mit den Wizards dreimal die K.-o.-Phase, 2016/17 gar die Halbfinals der Eastern Conference. Seine Bilanz: 183 Siege, 207 Niederlagen.

aho